Tormanntausch im Winter - Zöbern mit Steigerungspotential bei Standards

SC Zöbern feierte mit zwei vollen Erfolgen einen guten Auftakt in die Herbstmeisterschaft, die Mannschaft hielt sich danach lange in den oberen Gefilden der 1. Klasse Süd. In den letzten vier Partien vor der Winterpause gelang allerdings nur mehr ein Sieg, der Verein beendete die Hinrunde mit 22 Punkten auf Rang 7. "Wir sind zufrieden mit der Herbstsaison, haben tolle Spiele abgeliefert und teilweise sehr guten Fußball gezeigt. Im vorletzten Match der Hinrunde kassierten wir eine klare Niederlage gegen Sollenau und die 3:4 Niederlage in der letzten Begegnung gegen Tribuswinkel war bitter. 22 Punkte sind aber sehr in Ordnung und wir konnten uns im Mittelfeld der Tabelle etablieren", zieht Trainer Anton Metzner eine positive Herbstbilanz.

Christopher Spanring steht vermehrt zur Verfügung

"Wir können uns in allen Bereichen steigern, in der Defensive ist noch Verbesserungspotential vorhanden und wir haben bei Standards Fehler gemacht. Wir wollen im Frühjahr schneller von hinten herausspielen, Chancen kreieren und die notwendigen Tore machen", ergänzt Zöberns Coach. In der Transferzeit blieb es beim Tabellensiebenten ruhig, der Verein verzeichnete nur einen Tormanntausch. Christian Mautner wechselte zu Hochneukirchen, dafür wurde von Kirchberg mit Thomas Schlögl ein routinierter Schlussmann verpflichtet. Christopher Spanring steht dem Verein in der Rückrunde wieder vermehrt zur Verfügung, er kam im Sommer von Hartberg II, ist für Zöbern laut Metzner wie ein neuer Spieler und kann dem Team weiterhelfen. "Sonst hat sich bei uns nichts geändert, wir sind gut aufgestellt, haben einen starken Kader und die Mischung zwischen Jung und Alt passt", so Zöberns Trainer.

Die Mannschaft startete in den letzten Wochen mit Lauftraining, der erste Test folgt am 8. Februar gegen Draßmarkt (Burgenland, II. Liga Mitte). Insgesamt sind sieben Vorbereitungsmatches geplant, eines davon wird im März in Kroatien beim Trainingslager in Umag absolviert. "Unser Ziel für dieses Jahr war es im Mittelfeld anzukommen und dies ist uns gelungen. Wir haben sehr gute Spiele gegen Oberwaltersdorf und daheim gegen Bad Erlach abgeliefert sowie zwei Derbys gewonnen. Es ist eine sehr ausgeglichene Klasse, bei dem alles möglich ist. Mit zwei, drei Niederlagen ist man gleich unten drinnen, es kann aber bei einem positiven Lauf auch schnell nach oben gehen. Wir haben einen schweren Start mit dem Auswärtsmatch gegen das verstärkte Team von Hirschwang, doch auch dort ist alles möglich. Letztes Jahr haben wir noch gegen den Abstieg gespielt, jetzt sind wir mitten drinnen und wollen dort auch bleiben", erklärt Anton Metzner die Ziele für die Rückrunde.

 

 

 

 

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