Arrivierte Spieler geholt - Pfaffstätten bereitet sich auf beinhartes Rennen um den Klassenerhalt vor

Die abgelaufene Herbstrunde entwickelte sich für die Mannschaft von 1. SC Pfaffstätten zu einer Hochschaubahn der Gefühle, in den ersten sechs Partien holte man drei Siege, verlor aber auch dreimal. Bis zur Winterpause gelang allerdings kein weiterer voller Erfolg, mit elf Zählern liegt der Verein zur Halbzeit auf Rang 11 der 1. Klasse Süd. Sektionsleiter Raimund Schmidt umschreibt die Gründe für den schwierigen Herbst: "Zwei junge Stammspieler haben uns aufgrund des Bundesheeres komplett gefehlt, zudem hatten wir zwei verletzungsbedingte Ausfälle. Normal haben wir deshalb keine Probleme, es steht eine guter Kader zur Verfügung und Spieler aus dem Nachwuchs rücken nach. Die Mischung war aber unausgeglichen und Routine fehlte."

Drei Zugänge

"Die fehlende Routine hat zu Spielen wie gegen Neunkirchen geführt, bei dem wir ganz zum Schluss zwei Tore kassierten und verloren. Die jungen Spieler standen etwas zu sehr unter Druck und wir verloren viele Matches knapp. Das alles hat leider dazu geführt, dass wir jetzt hinten drinnen stehen. Wir wollten eigentlich weiter junge Spieler hochziehen und einbauen, haben jetzt aber für das Frühjahr arrivierte Spieler geholt", ergänzt Schmidt.

Drei Akteure dockten im Winter bei Pfaffstätten an, Marek Kascak kam von Radlberg, er wird als Spielertrainer gemeinsam mit Alen Oroz die Mannschaft mit ihrer Routine führen. Alen Dragomirovic war zuletzt bei Süssenbrunn, der Neuzugang verletzte sich allerdings in der Vorbereitung. Tizian Schenk kehrte zudem von Brunn zu seiner alten Wirkungsstätte zurück. Es gibt laut Pfaffstättens Sektionsleiter keine nennenswerten Abgänge, die beiden jungen und talentierten Stammspieler rüsten auf der anderen Seite dafür im März beim Bundesheer ab und sollten wieder zur Verfügung stehen.

Die Mannschaft von Pfaffstätten befindet sich bereits mitten in der Vorbereitung und hat schon viermal getestet, ein Spiel ging verloren, gegen Gumpoldskirchen spielte man 3:3 und zwei Partien wurden gewonnen. Die Platzbedingungen sind derzeit für alle Vereine nicht leicht, der nächste Test auswärts gegen Berndorf wird aber schon auf dem normal Platz durchgeführt.

"Von der 2. Bundesliga runter haben die Absteiger Einfluss darauf, wie es in unserer Liga aussieht. Es wird wieder drei Aufsteiger in die 1. Klasse Süd geben, daher könnte es im schlimmsten Fall vier oder sogar fünf Vereine erwischen. Wir wollen vom ersten Frühjahresspiel an voll da sein, es wird von Beginn weg bis zum Schluss ein Kampf um den Verbleib in der 1. Klasse Süd und wir wollen dies schaffen", skizziert Pfaffstättens Raimund Schmidt abschließend die Ausgangslage der Liga im Frühjahr.

 

 

 

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