Zugänge finden sich immer besser zurecht - Oberwaltersdorf dreht noch an Stellschrauben für die Rückrunde

Aufgrund individueller Unkonzentriertheiten erreichte ASK Oberwaltersdorf in der Hinrunde nicht ganz das selbst gesteckte Ziel, dennoch ist man in der neuen Liga angekommen. Der Aufsteiger schloss die erste Hälfte der Meisterschaft an der fünften Stelle der 1. Klasse Süd ab. In der Winterpause gab es mehrere Veränderungen im Kader, Karim Debbah ging zu Laxenburg und Felix Kauscheder wurde für ein halbes Jahr zu ASV Baden verliehen. Lukas Lechner legt eine Karrierepause ein, Tamas Szabo steht nach überstandener Verletzung auch im Frühjahr nicht zur Verfügung. Benedikt Titze wird ebenso in der Rückrunde nicht in der Kampfmannschaft spielen, er hilft höchstens in der Reserve aus. Im Gegenzug dockten Goalie Lukas Schäfers (Ebreichsdorf II), Offensivakteur Besnik Murseli (Traiskirchen II), der linke Außenbahnspieler Raphael Schuster (Kaltenleutgeben) und zuletzt Innenverteidiger Nico Hofbauer von Casino Baden beim Tabellenfünften an.

Zwei Tests gegen Gebietsligisten

"Wir befinden uns inzwischen in der sechsten Trainingswoche, die erste Zeit war natürlich schwer und wir trainierten auf dem kleinen Platzerl in Oberwaltersdorf. Mit etwas Einfallsreichtum war etwas möglich, wir hatten zudem Termine am Kunstrasen und in der Halle. Dies Zeit war nicht einfach, jetzt sind wir seit zwei Wochen am Platz, doch der starke Wind hat taktisches Training schwergemacht. Die Mannschaft hat in wichtigen Bereichen gut gearbeitet, auch bei den Tests waren die Ergebnisse in Ordnung und die neuen Spieler finden sich immer besser ein", meint Trainer Peter Kaltenegger.

Aufgrund einer Entzündung im Knie dürfte Benjamin Nebel vier Wochen ausfallen, sonst sind die Spieler fit und man drehte in der Vorbereitung laut Kaltenegger an mehreren Stellschrauben: "Wir haben unsere erste Partie gegen die eigene Reserve gespielt und konnten konzentrierten uns in dieser Phase auf Laufeinheiten und Ausdauer. Danach spielten wir gegen Perchtoldsdorf und Breitenfurt, wir waren in dieser Phase bemüht eine gute Mischung aus Ausdauer und Schnellkraft zu finden. Gegen Breitenfurt war unsere Mannschaft leer, eine Woche später hat es mein Team gegen Pottenstein aber wieder sehr gut gemacht. In jeder Trainingsphase stand auch Taktik am Programm, damit die neuen Spieler sich schnell zurechtfinden. Jetzt liegt der Fokus zudem an der Schnelligkeit."

Zum Abschluss der Testspielreihe trifft Oberwaltersdorf zunächst am Samstag auf Guntramsdorf, eine Woche später wartet mit Wr. Neudorf der nächste Gebietsligist und danach startet der Tabellenfünfte in die Frühjahresmeisterschaft.