Wenige Änderungen im Kader - Rappottenstein peilt Top 5 an

Schon in der Hinrunde der letzten Saison etablierte sich USC Rappottenstein im oberen Drittel der 1. Klasse Waldviertel und überwinterte auf Platz 5. In der Rückrunde holte die Mannschaft noch 15 Punkte, dies reichte in der Abschlusstabelle für den sechsten Rang. "Unser Ziel in der vergangenen Meisterschaft war, unter die ersten Sechs zu kommen, dies hat die Mannschaft geschafft. Man hat im Frühjahr gesehen, als die vorderen Teams Punkte liegen ließen und die hinteren Vereine aufkamen, wie wichtig die Punkte aus dem Herbst waren, insgesamt war das Jahr sicher zufriedenstellend. In der letzten Saison sind wir den Weg mit den eigenen, jungen Spielern weitergegangen, dies setzen wir auch fort und wollen die Jungen weiterbringen", blickt Rappottensteins sportlicher Leiter Wolfgang Eichberger auf eine positive letzte Zeit zurück.

Ein Rückkehrer und ein Zugang

Anfang Juli ging bei Rappottenstein das Mannschaftstraining wieder los, der Verein befindet sich derzeit in der dritten Woche der Vorbereitung auf die kommende Saison. Die zwei bisherigen Testspiele gegen Groß Gerungs und Albrechtsberg gingen verloren, dabei hat der Coach von Rappottenstein aber laut Eichberger sehr viel probiert und junge Spieler auf den unterschiedlichsten Positionen auflaufen lassen. Morgen geht das Testspielprogramm weiter, man trifft in Schwarzenau auf Hartl Haus Eschenbach. Es folgt ein Test gegen Ottenschlag und zum Abschluss trifft Rappottenstein auf Arbesbach, ehe die Meisterschaft mit dem Match gegen Dobersberg startet.

Punktuelle Änderungen im Kader gab es während der Übertrittszeit, Lukas Magerle wechselte in die Gebietsliga Nordwest/Waldviertel, Thomas Hahn und Dominik Jordan ebenfalls in diese Liga zu Groß Gerungs. Dafür ist Nikoley Schibany von Gutenbrunn zurückgekehrt, Christoph Schübl wechselte von Groß Gerungs zu Rappottenstein.

"Liga ist stärker geworden"

Bis zum Meisterschaftsstart wird bei Rappottenstein noch fleißig trainiert, angesprochen auf seine Einschätzung zur Stärke der 1. Klasse Waldviertel in der bevorstehenden Saison und wo sich der eigene Verein einreihen will, meint der sportliche Leiter des letztjährigen Tabellensechsten: "Von der Gebietsliga sind mit Vitis und St. Martin zwei Teams runtergekommen, sie werden stark sein. Ich denke, dass die Liga im Vergleich zum letzten Jahr sicher stärker geworden ist. Man soll sich ja immer große Ziele setzen, deshalb sind für uns die Top 5 möglicherweise drinnen."

 

 

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