Raxendorf peilt nach gutem Frühjahr wieder Klassenerhalt an - Herausfordernder letzter Test steht bevor

Zur Halbzeit der letzten Meisterschaft in der 1. Klasse Waldviertel bestand bei USV Raxendorf akute Abstiegsgefahr, der Verein nahm die Herausforderung im Frühjahr aber an, holte mit der fünftbesten Frühjahresbilanz noch 26 Punkte und landete in der Endabrechnung auf Rang 7 der Liga. "Unser Ziel nach der Herbstsaison war der Klassenerhalt, es war schwierig, da viele Vereine im Abstiegskampf involviert waren und auch der Drittletzte absteigen musste. Wir haben in der Rückrunde nur einmal verloren und es war ein gutes Frühjahr, die Mannschaft hat sich in den letzten Monaten sehr gut präsentiert", erklärt Coach Rainer Eigner.

Längere Sommerpause

Die Sommerpause war laut Raxendorfs Coach absichtlich länger, damit die Spieler nach der anstrengenden Vorsaison etwas wegkommen und wieder richtig spitz auf Fußball und das Training werden. Das Team befindet sich inzwischen in der zweiten Woche der Vorbereitung, das Training ist intensiv und es werden drei bis vier Einheiten pro Woche absolviert. Der erst Test gegen Ottenschlag wurde verloren, dies ist laut Eigner aber kein wirklicher Beinbrech. Die Trainingsbeteiligung und die Einstellung der Spieler passen, alles ist ausgerichtet auf den Start in die Meisterschaft gegen St. Martin und damit auf einem der größten Fußballplätze in der Umgebung. Dieses Spiel will Raxendorf unbedingt nicht verlieren. "Wir werden so wie im letzten Jahr wieder von Spiel zu Spiel schauen, unser Ziel ist für 2019/20 der Klassenerhalt", ergänzt der Trainer von Raxendorf.

Im Kader gab es im Sommer punktuelle Änderungen, Stürmer Jakub Beranek wechselte zu Gutenbrunn. Auf der anderen Seite kehrte Tormann Andreas Satori von Kleinpöchlarn zurück. Zwei Tests sind bis zum Beginn der Meisterschaft noch geplant, am Sonntag trifft man auswärts auf Harland, zudem wartet zum Abschluss der Testspielreihe am 9. August mit Langenlois eine echte Herausforderung.

"Liga hat wieder an Substanz gewonnen"

"Wir hoffen, dass es bei uns nicht eine typische Herbstsaison wird, wo man dann wieder nachlaufen muss. Die 1. Klasse Walviertel hat im Vergleich zum letzten Jahr wieder an Substanz gewonnen, in der Vorsaison ist Kottes verdient Meister geworden, wurde dabei aber teilweise nicht wirklich herausgefordert und die Liga war insgesamt nicht so stark. Mit Vitis und St. Martin sind jetzt zwei Vereine aus der Gebietsliga runtergekommen, mit Brand/Nagelberg ist zudem ein starker Aufsteiger dabei und es kann wieder eine spannende Liga werden", meint Rainer Eigner im Hinblick auf die bevorstehende Meisterschaft.

 

 

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