Litschau will in der kommenden Saison zum erneuten Höhenflug ansetzen

Für den USC Litschau war der Saisonabbruch in der 1. Klasse Waldviertel besonders bitter. Nach der Herbstsaison stand man mit neun Punkten Vorsprung überlegen auf Rang eins. In der anstehenden Spielzeit will man zu einem erneuten Höhenflug ansetzen. Dabei mithelfen soll ein namhafter Heimkehrer: Der bisherige Kapitän des SC Amaliendorf, Philipp Millner, kehrt zu seinem Heimatverein zurück. Seine Rückkehr verstärkt die ohnehin schon große Euphorie beim USC.

 

Die Corona-Krise habe man bisher "relaitv gut" überstanden, wie Klubsprecher Ralph Wagesreither betont. "Unsere Sponsoren sind auch gut durch die Krise gekommen. Schade ist, dass wir die Eröffnungsfeier unseres neuen Kabinen- und Kantinengebäudes nicht wie geplant durchführen konnten", so Wagesreither. Dadurch entingen dem Verein natürlich auch erwartete Einnahmen. Denn eigentlich war in Litschau alles angerichtet: Besagte Infrastruktur wurde modernisiert, zudem feiert der Verein heuer sein 95-jähriges Bestehen. Gerne hätte man diesen Anlass auch mit einer Meisterfeier verbunden. Die Corona-Pandemie macht all diesen Plänen jedoch einen Strich durch die Rechnung. Immerhin soll es nachträglich noch eine "kleine Feier" anlässlich der Eröffnung der erneuerten Infrastruktur geben.

Die durch das Eröffnungsfest entgangenen Einnahmen versuchte man durch eine originelle Idee zu kompensieren. "Zum Glück haben wir eine sehr kreative Marketingabteilung", führt Wagesreither aus. "Bei der Sanierung unseres Kabinengebäudes wurde auch die Fassade neu gestaltet", erklärt er. "Deshalb haben wir diese Fläche quadratmeterweise in Form von Bausteinen verkauft", so der Klubsprecher. Diese waren jeweils in Gold, Silber oder Bronze zu erwerben. Die Aktion sei ein "Riesenerfolg" gewesen, betont er. Die Bausteinkäufer wurden mit einer Ehrentafel in der Kabine gewürdigt.

"Haben uns die Messlatte hoch gelegt"

Sportlich möchte man beim USC an die letztlich annullierte Vorsaison anschließen. "Es wird ziemlich schwer, das zu toppen. Wir haben uns die Messlatte ja selbst realtiv hoch gelegt", hält Wagesreither fest. "Klar ist aber, dass wir wieder ganz vorne mitspielen wollen. Die Euphorie ist nach wie vor da, außerdem konnten wir den Kader beisammen halten", lässt er wissen. Verstärkt wird besagte Euphorie nicht zuletzt durch die Heimkehr von Philipp Millner. Er war bisher Kapitän des SC Amaliendorf in der 2. Landesliga West. "Er wird uns im Mittelfeld enorm helfen", freut sich Wagesreither über den Rückkehrer, der sich nach zehn Jahren wieder seinem Heimatverein anschließt. 

Einen Sololauf zum Meistertitel erwartet Wagesreither jedenfalls nicht. Als Konkurrenten im Kampf um den Platz an der Sonne nennt der Klubsprecher neben Weitra und Gars vor allen Vitis. "Außerdem sehe ich den USV Kautzen als Geheimtipp", verrät er.

 

Zugänge:

Philipp Millner (Amaliendorf)

Abgänge:

Rene Wendl (Karlstein)

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