Wenn Heidenreichstein am Ball ist, „hat der Gegner keine Chance!“

Der FC Heidenreichstein spielte im Herbst eine starke Saison und belegt nach sieben Spielen den zweiten Tabellenplatz in der 1. Klasse Waldviertel. Trainer Bujdak ist es gelungen, seine Mannschaft offensiv einzustellen und die eigenen Fans mit Toren wie am Fließband zu verwöhnen. Diesen Schwung will man nun ins Frühjahr mitnehmen, die nötigen Vorkehrungen dafür wurden bereits getroffen – sobald der Lockdown zu Ende ist, steht Heidenreichstein bereit.

 

FC-Chefcoach Roman Bujdak: „Ich bin sicherlich zufrieden mit dem Tabellenstand, wobei wir leider nur siebenmal gespielt haben – viermal davon zu null, das hat für mich einen großen Stellenwert. Überhaupt hat das ganze Team gut nach hinten verteidigt, obwohl wir vom System her (4-3-3) eigentlich offensive ausgerichtet sind. Die Stimmung im Team ist super und auch die Zuschauer waren zufrieden, da wir mit drei Spitzen attraktiven Offensivfußball geboten haben – egal ob auswärts oder zu Hause. Wir agieren so, dass wir möglichst lange den Ball halten und dem Gegner unser System aufzwingen. Wenn wir am Ball sind, hat der Gegner eigentlich keine Chance!“

Kunstrasenplatz in Tschechien schon reserviert

Bujdak stehe mit der Mannschaft auch im Lockdown ständig in Kontakt, sei es über Whatsapp, Facebook oder telefonisch: „Wie alle Amateurteams halten wir uns über individuelles Training (Laufen, Krafttraining etc.) fit. Für die Zeit nach dem Lockdown haben wir bereits einen Kunstrasenplatz in Tschechien reserviert und starten mit dem Mannschaftstraining, sobald das möglich ist. Wir warten nur noch auf das Go der beiden Bundesregierungen.“ Bis zum Abbruch der Herbstsaison habe man die Coronamaßnahmen stets eingehalten. „Geisterspiel gab es nur eines und zwar auswärts, zu Hause konnten wir immer vor Publikum spielen.“

Mannschaftskader bleibt unverändert

Wie überall ist auch in Heidenreichstein die fußballerische Zukunft ungewiss. „Ich weiß nicht, wie es weitergeht, das muss der Verband in St. Pölten entscheiden. Ich hoffe, dass wir zumindest die Herbstsaison fertig spielen können – ob sich auch die Rückründe ausgeht, ist aus Zeitgründen fraglich. Es braucht bald eine Entscheidung, da man jede Woche etwas anderes hört.“ Zum Transfersituation meint der FC-Trainer: „Unser Kader bleibt gleich, bis auf David Kaufmann, den wir als zweiten Tormann nach zwei Jahren zurück aus Amaliendorf geholt haben.“

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