Neuer Coach und Transfers bei Statzendorf - Einstelliger Tabellenplatz als Ziel

Nach Platz 8 im Vorjahr erwischte ASV Statzendorf einen guten Start in die Saison 2017/18 und gewann die ersten drei Partien. Durch die Verletzung des 1er Tormannes geriet der Motor aber im Laufe des Herbstes ins Stocken, die Mannschaft sammelte insgesamt 13 Punkte und landete an der zehnten Stelle der 1. Klasse West-Mitte. Walter Brandstätter wurde in der Pause als neuer Coach vorgestellt, im Winter kam es im Kader zu punktuellen Veränderungen und der Blick wird für das Frühjahr wieder etwas weiter nach oben gerichtet.

Fünf Zugänge, drei Abgänge

"Wir sind mit dem Herbst nicht ganz zufrieden, hatten einen guten Start, doch die Verletzung von Konstantin Unfried, einer der stärksten Tormänner der Liga, und weiteren Ausfällen waren ein Knackpunkt. Wir wollten in der Hinrunde 19 bis 20 Punkte schaffen, jetzt sind es 13. Unser neuer Coach arbeitet sehr gut mit jungen Spielern zusammen, wir haben unseren Kader punktuell verändert und auch die Vorbereitung hat gut begonnen, im Frühjahr wollen wir noch einen einstelligen Tabellenplatz erreichen", erklärt Obmann Herbert Stöger.

Die Mannschaft hat sich an mehreren Stellen verändert, für die Tormannposition wurden Benjamin Jetschko von Traismauer und Admir Srndic, der zuletzt in Hainfeld war und nach einer Verletzung noch am Weg zurück ist, geholt. Stefan Söllner kommt von Altenwörth und kann für die Offensive eingesetzt werden, Michael Doni war zuletzt bei Haitzendorf. Ein Legionär stößt zudem zur Mannschaft, Martin Antol spielte zuletzt in der Slowakei und ist auf mehreren Positionen einsetzbar. Drei Spieler werden im Frühjahr nicht mehr für Statzendorf auflaufen, Markus Riedler ging zu Altenwörth, zudem hat man sich von den Legionären Petr Ondrusik und Pavel Hebron getrennt.

"Statzendorf hat eine gute Perspektive"

Eine wichtige Entscheidung wurde auch mit der Bestellung von Walter Brandstätter als neuer Coach getätigt, er beschreibt die Gründe, warum es zu dem Engagement kam: "Ich war in den letzten sechs Wochen vor der Winterpause bei Altenwörth, hatte nicht länger zugesagt. Obmann Herbert Stöger hat sich bei mir gemeldet, die Philosophie des Vereins hat mir zugesagt. Statzendorf hat eine junge Mannschaft, zudem kommt eine komplette U17 nach. Die 1. Klasse West-Mitte ist sehr gut, mein neuer Verein hat eine gute Perspektive."

Am Montag startete die Mannschaft mit der Vorbereitung, vier Mal Training und ein Spiel am Wochenende stehen am Plan. Zudem absolviert das Team Ende Februar auf eigenem Platz ein sehr intensives Trainingswochenende. "Gerade eine junge Mannschaft kann sich taktisch immer verbessern, sie soll als Team auftreten. Ich arbeite sehr gerne mit jungen Spielern zusammen, es wird auch Video-Analysen geben, damit das Team sich noch besser weiterentwickeln kann. Die Mannschaft hat im Herbst relativ wenige Tore geschossen, daran wollen wir auch arbeiten", so Walter Brandstätter.

 

 

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