Zu- und Abgänge bei Ober-Grafendorf - Polster zu Abstiegsplätzen soll geschaffen werden

"Insgesamt sind wir mit dem Herbst nicht zufrieden, wir liegen zur Halbzeit nur vier Punkte vor einem Abstiegsplatz. Unser primäres Ziel war es, mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben, dieses haben wir bisher verfehlt. Die Hinrunde haben wir mit zwei Niederlagen begonnen, gegen Mank kassierte unser Team knapp vor Schluss den entscheidenden Gegentreffer und das Match gegen St. Veit war unser schlechtestes Spiel im Herbst. Dann starteten wir eine Siegesserie und waren ganz zufrieden, gegen Markersdorf waren wie eigentlich besser, nutzen aber unsere Chancen nicht und danach geriet unsere Mannschaft in eine Negativserie", lautet eine erste Bilanz von Anton Lechner, er trat im Winter von seiner Position als sportlicher Leiter bei FC Ober-Grafendorf zurück und wird im Verein etwas mehr in den Hintergrund treten.

 

Drei Neuverpflichtungen

Der Aufsteiger landete zur Halbzeit mit 14 Punkten an der achten Stelle der 1. Klasse West-Mitte. Laut Lechner hat auch die fehlende Konsequenz vor dem Tor dazu geführt, zwei bis drei Elfmeter wurden zudem vergeben. Spielerisch war Ober-Grafendorf zumeist ebenbürtig, die Möglichkeiten wurden allerdings oft nicht genutzt. Auch viele Fehler führten zu der nicht wirkliche zufriedenstellenden Bilanz, diese will man im Frühjahr unterbinden.

In der Kaderzusammenstellung gab es beim Tabellenachten mehrere Veränderungen, auf der Tormannposition gab es mit Tobias Vorlaufer und Michael Schluder gleich zwei Abgänge, außerdem verließen die beiden Legionäre Adam Konecny und Milan Ferencik Ober-Grafendorf. Als Ersatz für die Torleute wurde mit Michael Klauda von Kirchberg ein Routinier geholt, der der Abwehr wieder mehr Stabilität geben soll. In der Sturmreihe verstärkte sich Ober-Grafendorf mit Eric Willer (zuletzt Loosdorf), mit Tiberij Fljaska wurde von Hafnerbach ein weiterer offensiver Spieler verpflichtet. "Im Prinzip sind die Transfers damit abgeschlossen, es ist aber noch nichts ausgeschlossen", meint der ehemalige Sektionsleiter des Aufsteigers.

Am 28. Jänner startet Ober-Grafendorf in die Vorbereitung, in den Testspielen trifft man auf überwiegend schwere Gegner: Weißenkirchen und Haitzendorf aus der 2. Landesliga West, Mautern, Hofstetten, Wilhelmsburg, aus der 1. Landesliga Spratzern, Lilienfeld und zum Abschluss Hadersdorf. "Das Ziel muss es sein, sich einen Polster zu den Abstiegsplätzen zu verschaffen, wir wollen ins gesicherte Mittelfeld kommen. Das primäre Ziel bleibt, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben, dies wird schwierig genug. Ich hoffe, dass sich das Pech des Herbstes im Frühjahr ins Glück umwandelt", so Anton Lechner abschließend.

 

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