Zufriedenstellende Herbstplatzierung - Schönfeld möchte vordere Teams weiter ärgern

"Nach Ende der Hinrunde sind wir mit dem dritten Platz auf Schlagdistanz zur Tabellenspitze, es ist rückblickend alles gut verlaufen. Die Sommervorbereitung war allerdings nicht gut und wir sind mit einer Niederlege gegen Angstgegner Gerersdorf gestartet, dann folgten ein Sieg und mehrere Remis in Serie. Bis zum Ende des Herbstes gelangen unserem Team noch einige Siege und wir kassierten keine Niederlage mehr, wir sind mit dem Platz 3 voll im Soll. In der Rückrunde wollen wir weiter vorne mitspielen und die vorderen Teams möglichst ärgern", blickt ATSV Schönfelds Sektionsleiter Andreas Barta auf eine durchaus gelungene erste Saisonhälfte zurück. Seine Mannschaft sammelte 26 Punkte in der 1. Klasse West-Mitte ein und liegt nur fünf Zähler hinter Herbstmeister Markersdorf.

Trainingslager in Lindabrunn

"Insgesamt ist unsere Mannschaft gut aufgestellt, hinten sind wir sehr gut unterwegs und auch offensiv passt alles. Wir können natürlich überall ein Schäuferl drauflegen, großen Handlungsbedarf gibt es aber nicht. Das Umfeld passt, die Mannschaft ist stark, wir können sicher positiv ins Frühjahr gehen", ergänzt Barta.

Ende Jänner startet Schönfeld in die Vorbereitung, am 9. Februar folgt der erste Test. Das Team trifft auf durchaus starke Gegner um sich an ein höheres Niveau zu gewöhnen, der Dritte der 1. Klasse West-Mitte testet unter anderem gegen die drei Gebietsliga West-Vertreter Statzendorf, Wilhelmsburg und Mauer/Öhling. Man trifft mit Mautern auch auf einen Titelkandidaten der 1. Klasse Nordwest-Mitte, außerdem will das Team nach der klaren Niederlage in der Sommervorbereitung schauen, ob es im zweiten Versuch gegen Ruppersthal besser läuft. Vier Einheiten auf Kunstrasen in Gablitz sind geplant, weiters folgt ein viertägiges Trainingslager in Lindabrunn.

Mit dem Kader ist man in Schönfeld sehr zufrieden und es wird in der Winterpause keine großen Veränderungen geben, Stefan Korner wird ein halbes Jahr in die 2. Klasse zu Böheimkirchen verliehen und soll dort Matchpraxis sammeln. Sevdai Zendeli feiert dafür nach 1 1/2 Jahren Pause aufgrund einer Verletzung sein Comeback. Zusätzlich werden in die Reserve noch junge Spieler eingebaut, damit man in der zweiten Mannschaft auch gut aufgestellt ist und Akteure an die Kampfmannschaft heranführen kann.

Titelrennen möglichst lange spannend halten

Angesprochen auf die Ziele seines Vereins für das Frühjahr und wie er die Liga insgesamt einschätzt, antwortet Andreas Barta: "Wir wollen das Titelrennen möglichst lange spannend halten, die Welt geht nicht unter, wenn wir nicht Meister werden. Die Liga ist in der Klasse die stärkste in Niederösterreich und es ist schon sehr gut, wenn man in dieser vorne mitspielen kann. Ich denke, dass es spannend bleibt und am Ende die ersten beiden Teams in der Tabelle wieder ganz oben stehen werden."

 

 

 

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