Pottenbrunn will noch kompakter agieren - Oberstes Saisonziel ist der Klassenerhalt

"Zu 60% sind wir mit dem Herbst zufrieden, zu 40% nicht. Wir wollten 15 bis 18 Punkte holen, brauchen 30 Punkte für den Klassenerhalt. Unsere Mannschaft konnte außer gegen Markersdorf gehen die Gegner mithalten, im Laufe der Hinrunde haben wir auch unsere Punkte eingefahren. In den letzten beiden Matches blieben wir ohne Zähler, die letzte Partie mit der Niederlage gegen St. Veit war ärgerlich", fasst SKVg Pottenbrunns Spielertrainer Mario Reicher die abgelaufene Herbstmeisterschaft kurz zusammen. Der Aufsteiger kam nach holprigem Start besser auf Touren, mit 13 Punkten liegt der Verein nach der ersten Saisonhälfte auf Rang 10 der 1. Klasse West-Mitte.

Je ein Zu- und Abgang

" Man darf nicht vergessen, dass ein großer Teil der Mannschaft bisher nur 2. Klasse spielte. In der Defensive müssen wir uns im allgemeinen Verhalten der ganzen Mannschaft auf jeden Fall noch steigern, unser Team muss im Frühjahr kompakter agieren. In der 2. Klasse haben wir Tore wie am Fließband erzielt, in der 1. Klasse spielt man gegen bessere Verteidigungen und Tormänner und man bekommt nicht mehr so viele Möglichkeiten. Vor dem Tor wollen wir noch kaltschnäuziger werden", zeigt der Coach von Pottenbrunn die Verbesserungsmöglichkeiten für die Rückrunde auf.

Nächste Woche am Montag startet Pottenbrunn in die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte, dabei ist ein abwechslungsreiches Programm geplant. Boxeinheiten und Zirkeltrainings werden absolviert, je einmal pro Woche trainiert die Mannschaft auf Kunstrasen, trifft sich bei Laufeinheiten und in der Halle. Insgesamt will man so oft wie möglich am Platz sein. Sechs Tests sind geplant, zudem absolviert der Verein in der ersten Märzwoche ein Kurztrainingslager in Fürstenfeld, bei dem auch ein Vorbereitungsmatch stattfindet.

Im Kader für das Frühjahr gibt es bisher kaum Änderungen, Petr Hornak kehrt in seine Heimat zurück und dafür wurde von Gföhl Filip Krchnak verpflichtet. Sonst ist nicht mehr viel geplant, laut Reicher würde man nur mehr aktiv, wenn sich ein junger Spieler für den defensiven Bereich anbietet. Michael Stachelberger ist nach einer Herzmuskelentzündung zurück und steht im Frühjahr wieder zur Verfügung.

"Im Kampf um den Titel könnte ich mir vorstellen, dass Ober-Grafendorf noch einmal heran schnuppern könnte. In dieser Liga kann jeder jeden schlagen, bei einem wirklich guten Tag kann man auch gegen die vorderen Teams gewinnen. Wir müssen im Abstiegskampf auf der Hut sein und wollen rasch die Punkte einfahren. Wir hoffen, dass wir im Endeffekt im Mittelfeld landen, oberstes Ziel ist es, die Liga zu halten", erklärt Mario Reicher die Ausgangslage der Liga im Frühjahr und die Ziele seines Vereins.

 

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