Zwei Testspiele beim Trainingslager in Lindabrunn - Gerersdorf hofft auf Routine im Abstiegskampf

Nach einer durchwachsenen Hinrunde gelang der Mannschaft von FCU Gerersdorf ein gutes Finish der Herbstsaison, nach zwei Siegen in den letzten drei Partien überwinterte der Verein mit 12 Punkten auf Rang 11 der 1. Klasse West-Mitte. Bereits früh waren im Winter die ersten Transfers bekannt, Alexander Glaninger wechselte als Spielertrainer zu USG Alpenvorland, Mario Bertl zu Böheimkirchen und Lukas Herak kehrte in die Slowakei zurück. Auf der anderen Seite wurden innerhalb der Liga von Ober-Grafendorf Lucas Cepera und Patrick Wurzer geholt, Alisher Yakubov stammt aus der Ukraine, arbeitet in Budapest und verstärkt die Sturmreihe. Erol Yildiz kam von SC St. Pölten und ist für die Reserve gedacht. Zuletzt dockte Offensivmann Miroslav Toth von Hafnerbach an, er ist aufgrund einer Knöchelverletzung derzeit noch angeschlagen.

Schwierige Frühjahresauslosung

Anfang Februar ging auch beim Tabellenelften die Vorbereitung los, vorige Woche absolvierte die Mannschaft ein Trainingslager in Lindabrunn und testete dabei zweimal. Gegen die Reserve von Langenrohr gewann Gerersdorf mit 2:1, gegen Siebenhirten/Wien musste man sich 0:1 geschlagen geben. Beide Matches verliefen sehr ausgeglichen. Vor dem Trainingslager hatte man schon gegen USG Alpenvorland getestet, die Mannschaft von Gerersdorf war beim klaren 2:7 noch nicht in der Spur, weshalb das Ergebnis nicht überbewertet werden sollte. Die Trainings werden derzeit überwiegend auf Kunstrasen in Ober-Grafendorf abgehalten, vier Testspiele stehen bis zum Meisterschaftsstart noch am Programm und am Sonntag trifft man auf Ruppersthal (1. Klasse Nordwest-Mitte).

"Wir heben unsere Sachen im Winter getan, die Mannschaft ist bis auf Neuzugang Miroslav Toth halbwegs fit und wir wollen gut vorbereitet ins Frühjahr gehen. Ob es reichen wird, werden wir sehen, in der 1. Klasse West-Mitte will niemand absteigen und auch bei der Gruppensitzung haben 2/3 der Vereine den Klassenerhalt als oberste Priorität angegeben. Unser Mannschaft startet mit zwei schweren Partien in die Rückrunde, zum Auftakt treffen wir daheim auf den Tabellendritten Schönfeld und danach spielen wir auswärts gegen Leader Markersdorf. Die Hoffnung bei uns besteht darin, dass unsere Mannschaft routiniert genug ist, um in einer sehr ausgeglichenen und engen Liga im Abstiegskampf die Nerven zu bewahren", erklärt Obmann Franz Haiderer die Ausgangslage für Gerersdorf vor Beginn der zweiten Saisonhälfte.

 

 

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