Zahlreiche Neuzugänge für den FCU Gerersdorf

Zwei Legionäre, die als Stützen im Mannschaftsgefüge galten, lässt man beim FCU Gerersdorf ziehen. Die Neuzugänge können sich jedoch sehen lassen. Fünf Spieler stoßen zum jetzigen Zeitpunkt zum Kader dazu. Darunter befinden sich unter anderem zwei Rückkehrer. Als bescheidenes Ziel gilt mit diesen erfolgreichen Transfers in erster Linie der Nichtabstieg. Allerdings erwartet man sich, in der vorderen Hälfte ein Wörtchen mitreden zu können.

 

Alternativer Modus erhält keinen Zuspruch aus Gerersdorf

Bis zum 14. Juni sind die Vereine aufgefordert, über den alternativen Spielmodus abzustimmen. Aus Gerersdorf wird der Vorschlag keine Unterstützung erhalten. „Wir haben uns bereits abgestimmt und sind dagegen. Wir wären in einer Gruppe, wo uns einige Derbys durch die Lappen gehen. Ober-Grafendorf und Karlstetten wären etwa in der anderen Gruppe“, erklärt Obmann Franz Haiderer die ablehnende Haltung des Vorstands. Zu schwer würde der Verlust einiger Nachbarschaftsduelle wiegen. Für ausschließlich negativ hält der Obmann den Vorschlag jedoch auch nicht: „Wir sind zum Entschluss gekommen, dass wir es grundsätzlich für gutheißen, dass sich der Verband etwas überlegt, aber wir hoffen eine halbwegs normale Saison durchbringen zu können.“

Fünf Neuzugänge

Die lange Corona-Pause nutzte man in Gerersdorf, um bei der Kader Zusammenstellung vermehrt auf einheimische Spieler zu setzen. So verabschiedet man sich mit Marek Sperka und Marian Jarabica gleich von zwei Stützen im Kader: „Unsere zwei Slowaken haben wir abgegeben, weil wir auch beim Training wieder mehr Leute haben wollen und uns daher eher auf Inländer konzentrieren. Die beiden waren natürlich zwei Führungsspieler, daher war die Entscheidung nicht ganz einfach, aber wir haben uns für diesen Weg entschieden.“ Sperka führte die Torschützenliste zum Zeitpunkt des Abbruchs mit 10 Treffern an, jedoch sind bereits zahlreiche Neuzugänge fixiert: Mit Mario Bertl (SV Böheimkirchen) und Alexander Dirnegger (SPU Hofstetten-G.) stoßen zwei Rückkehrer zum Kader dazu und mit Eric Willer (SC Lengenfeld), Markus Wurm (USC Markersdorf) sowie Markus Hofbauer (SPU Hofstetten-G.) sichert man sich die Dienste von drei weiteren Akteuren. „Unser primäres Ziel ist der Nichtabstieg. Aber es sollte schon möglich sein, in der vorderen Hälfte mitzuspielen. Unsere Konkurrenten schlafen natürlich auch nicht. Die Karten sind neu gemischt“, legt sich Franz Haiderer auf ein erreichbares Saisonziel fest.