Rabenstein mit Last-Minute-Sieg

Der SC Rabenstein ging als Tabellendritter der 1. Klasse West/Mitte in die Partie gegen den FC Sturm 19 St. Pölten und diese Position wollten die Gastgeber auch nach der Partie noch inne haben. Doch dieses Vorhaben gestaltete sich schwieriger als gedacht, die Gäste erwiesen sich als ebenbürtiger Gegner. Ein Treffer in allerletzter Minute sorgte allerdings doch für einen Favoritensieg.

 

"Das war natürlich ein mehr als glücklicher Sieg, der aber meiner Meinung nach in Ordnung geht. In den nächsten Partien wird das hoffentlich nicht mehr so knapp", fiel Rabensteins Trainer Herbert Luger ein Stein vom Herzen. Seine Mannschaft bekam es mit einem kampfstarken und hochkotivierten Gegner zu tun, der nach einer guten halben Stunde sogar in Führung ging: Nach einem Eckball von Igor Golic war Rufi Jusufi mit dem Kopf zur Stelle und brachte die St. Pöltner in Führung. Die Heimischen konnten in der ersten Halbzeit nicht mehr nachsetzen und sogar froh sein, dass es zur Pause nur 0:1 stand. "Wir hatten noch Chancen auf das ein oder andere Tor", stellte Gäste-Trainer Gerald Schwingenschlögl fest. Doch daraus wurde nichts, die Mannschaften gingen mit dem einen Tor in die Pause. Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes erwischten dann aber die Gastgeber einen Start nach Maß: Nach einem Konter schloss Mittelfeldakteur Daniel Kräftner zum 1:1 ab, eine Viertelstunde später war er erneut zur Stelle und brachte sein Team in Führung.

Kurioses Tor bringt den Ausgleich

"Wir wollten unbedingt drei Punkte, die St. Pöltner unbedingt ein Unentschieden", so Luger. Das Spiel stand auf Messers Schneide. Eine Gelb-Rote Karte für den Doppeltorschützen Kräftner machte den Heimischen das Leben auch nicht leichter. Die Gäste warfen alles nach vorne und kamen zehn Minuten vor dem Ende zum Ausgleich. Als Torschütze durfte sich Goalie Bernhard Köck feiern lassen: Nach einem weiten Ausschuss verschätzte sich sein Rabensteiner Pendant Johannes Gruber, der Ball ging direkt ins gegnerische Tor. Zu diesem Zeitpunkt schien das Unentschieden bereits in Stein gemeißelt. Doch es kam anders: Kurz bevor der Schiedsrichter die Partie beendete stand Thomas Lang goldrichtig und verwertete doch noch zum 3:2 für die Gastgeber. "Die Rabensteiner waren zwar physisch stärker, dennoch haben wir uns diese Niederlage nicht verdient", war Schwingenschlögl enttäuscht.

 

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