Heuer fehlte Markersdorf das Glück aus der Vorsaison

In der 1. Klasse West-Mitte hat sich innerhalb eines Jahres viel getan – vor allem beim USC Markersdorf. War der St. Pöltener Vorstadtklub 2019 noch auf Aufstiegskurs, so kämpft man heuer darum, den Anschluss zur Ligaspitze zu halten. Dabei begann nach dem coronabedingten Ligaabbruch im Frühjahr die neue Herbstsaison vielversprechend. Doch die drei Siege zum Auftakt konnten nicht bestätigt werden und nach der unglücklichen Niederlage gegen Leader FC Ober-Grafendorf zum letzten Spieltermin liegt man nun nach neun Partien schon elf Punkte eben hinter diesem.

USC-Trainer Sascha Hoppi beschreibt den bisherigen Saisonverlauf als „durchwachsen“. Denn er weiß: „Die Erwartungen waren nach dem Abbruch im Frühling hoch, sowohl an uns selbst sowie von außen. Verschiedenste Umstände haben dazu geführt, dass es jetzt ist wie es ist, die Form war nicht dieselbe. Das Glück vom letzten Jahr hat uns heuer gefehlt. Wir haben zu viele Punkte liegengelassen, das müssen wir korrigieren. Auch haben uns die vielen Ausfälle wehgetan. Primär gilt es nun, unsere Abwehr zu stabilisieren und positiv nach vorne zu blicken.“ Die Stimmung innerhalb des Vereins sei gut, nachdem für ihn und seine Mannschaft in den letzten Wochen Aufbauarbeit gefragt war – „jetzt passt es wieder“.

Mit Ungewissheit in den Winter

Wie überall stellt sich auch in Markersdorf die Frage, wie es künftig weitergeht. „Wir gehen davon aus, dass die Jahresmeisterschaft zu Ende gespielt wird. Vielleicht beginnt man im Februar, um die Absagen vom Herbst nachzuholen. Sollte alles positiv verlaufen, könnten wir bis Mai mit englischen Runden fertig werden, darauf bereiten wir uns vor. Unser Plan zur Vorbereitung steht. Das Trainerteam und die Spieler sind auch regelmäßig in Kontakt, wobei es gerade ein sehr ruhige Phase ist. Wir sind gespannt, im Dezember entscheidet der Verband wie’s weitergeht“, so Hoppi. Erfreulich für die Mannschaft: „Von Vereinsseite her wurden alle finanziellen Aufwände entschädigt.“

Kein Spieler an Corona erkrankt

Bislang blieb Markersdorf vom Coronavirus verschon, wenngleich die aktuelle Situation natürlich Auswirkung gezeigt hatte: „Was die COVID-19-Maßnahmen betrifft, haben wir alles eingehalten. Vom Virus selbst sind wir Gott sei Dank verschont geblieben. Zwar waren acht Spieler auf Verdacht in Quarantäne, von denen jedoch keiner positiv war. Auch Spielverschiebungen gab es keine, alle Partien konnten durchgezogen werden. Außer dem Match in Ober-Grafendorf war zudem kein Geisterspiel dabei – wobei schon zu merken war, dass wir weniger Zuschauer hatten als in der Vorsaison“, meint der USC-Trainer abschließend.

 

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