Loosdorf nach nur fünf Spielen im Herbst ohne Planungssicherheit

Lediglich fünf Meisterschaftspartien waren dem ASK Loosdorf in der 1. Klasse West-Mitte vergönnt, ehe die Liga frühzeitig unterbrochen wurde. Der Vorjahresvierte liegt heuer mit sechs Zählern auf Tabellenrang zehn, aus dem Herbst hat man noch acht Spiele offen. Ein Frühjahrsmarathon scheint vorprogrammiert. Stichwort Rhythmus: Zwischen dem vierten und dem fünften Pflichtspiel des ASK lagen ganze fünf Wochen, darauf folgte die Zeit der völligen „Planungslosigkeit“.

 

ASK-Trainer Muamer Dedic: „Die sportliche Leistung war in Ordnung, da wir Gegner in unserer Reichweite geschlagen und gegen die Titelfavoriten mit Pech verloren haben. Vom Organisatorischen her bin ich allerdings unzufrieden, weil wir nur fünf Spiele absolvieren konnten. Die Mannschaft ist kaum zusammengekommen, das war keine einfache Situation. Man ist machtlos, wenn man nur so dahintrainiert ohne Match als Fixpunkt aufgrund der ganzen Spielabsagen: erst, weil der Gegner in einer Risiko-Region lag, dann, weil man ohne Zuschauer hätte spielen müssen, ein anderes Mal witterungsbedingt – da war alles dabei, was man sich nicht wünscht.“ Auch einen Coronafall hat es im Team gegeben, der in Folge noch zwei Mitspieler ansteckte.

Niemand hat eine Lösung parat

Dedic glaubt, dass heuer maximal die Herbstsaison fertig gespielt wird. Und: „Die frühzeitige Unterbrechung ist für mich völlig nachvollziehbar und es wäre auch verständlich, wenn man die Saison überhaupt abbrechen würde. Es hat ja niemand eine Lösung parat, die fair und gerecht ist.“ Derzeit gäbe es keinerlei Anhaltspunkte für die Vereine, sich zu orientieren. „Gehen wir davon, dass wir im Februar ins Training starten, dann könnten wir Mitte März mit den Nachtragsspielen beginnen. So werden wir aber nicht fertig, da wir dann bis in die Urlaubssaison spielen würden. Und unter der Woche können wir nicht antreten, weil wir kein Flutlicht haben“, so der Loosdorf-Coach.

Das Schlimmste: Planungsunsicherheit

Dedic steht auch im Lockdown mit der Mannschaft in Kontakt. „Wir haben uns in Videokonferenzen über Zoom ausgetauscht und es war bis vor kurzem die Hoffnung da, dass nach dem Lockdown wieder begonnen werden kann. Jetzt ist alles ungewiss und wir haben ja noch acht Nachtragspiele. Wir warten auf Signale vom Verband, um endlich aus dieser Planungslosigkeit kommen, auch in puncto Transfers – zum Beispiel muss ein Spieler von uns verletzungsbedingt aufhören. Die jetzige Situation ist die schlimmste, weil keiner weiß, wohin es geht. Wüssten wir, dass die Saison abgebrochen wird, wäre zumindest alles klar, aber diese Planungsunsicherheit geht gar nicht.“

NU

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