Junges Team sammelt Erfahrung in der 1. Klasse - Transfers bei SV Yspertal

"Die Punkteausbeute und der Tabellenplatz sind nicht positiv, wir haben allerdings die jüngste Mannschaft in der Liga und sie sammelt Erfahrung, dies wird sie auch im Frühjahr machen. Wir waren in vielen Spielen nicht weit weg vom Gegner, die Fehlerquote war bei uns aber zu hoch, dies wird in der 1. Klasse sofort bestraft. Unsere Burschen lernen aber davon und profitieren von der ganzen Saison. In mehreren Spielen haben wir unsere Chancen nicht konsequent genutzt, beim Match gegen Herbstmeister Wallsee haben wir gesehen, was möglich ist, das 1:1 war hochverdient. Unser Verein ist nach dem Herbst natürlich nicht euphorisch, wir sind aber auch nicht zu Tode betrübt, sehen die Saison als Bonus", analysiert SV Yspertals Sektionsleiter Gerald Götsch den vergangen hebst, den sein Team an der 14. Stelle der 1. Klasse West beendete.

Neuer Coach, zwei Zugänge und ein Comeback

In der Winterpause gab es bei Yspertal einige Änderungen und die Weichen für die Zukunft wurden gestellt. Mit Leopold Rimser wurde ein erfahrener Coach mit an Bord geholt, er war zuletzt in der Gebietsliga bei Mauer tätig und hat schon viel mit jungen Spielern zusammengearbeitet. Mit dem neuen Trainer soll die Mannschaft auf eine neue Ebene gehoben werden und sich noch im taktischen Bereich verbessern.

Auch im Kader kam es zu Umstellungen, mit Marko Kolundzija (Leiben), Milos Stevic und Srdan Glisic wurden die drei Legionäre abgegeben, dafür auch zwei neue geholt. Aus der Slowakei kommen der 20-jährige Mittelfeldakteur Jakub Mikula und der 25-jährige Stürmer Patrik Miseje. Nach einer Schulterverletzung und einjähriger Pause gibt zudem Offensivmann und Stammspieler Christian Eder sein Comeback, weiters sollen wieder junge Spieler aus der eigenen Jugend nachgezogen werden.

Am 29. Jänner startet Yspertal in die Vorbereitung, davor gewann die Mannschaft das Schiedsrichterturnier in Amstetten und wurde beim eigenen Hallenturnier Zweiter. Vom 14. bis 17. Februar absolviert Yspertal ein Trainingslager in Lindabrunn, dabei werden 25 Leute mit dabei sein. Rund sechs Tests sind zudem in den Wochen der Vorbereitung geplant. "Wir wollen besser als im Herbst auftreten. Jetzt geht es darum, dass der Trainer die Mannschaft besser kennenlernt und die neuen Legionäre sich ins Team integrieren, vielleicht werden wir auch unser Spielsystem ändern", blickt Gerald Götsch bereits in die Zukunft.

 

 

 

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