Gottsdorf setzte sich im oberen Drittel fest und bleibt bescheiden

Für den SV Gottsdorf hätte es im Herbst kaum besser laufen können. Nach neun gespielten Runden steht die Elf von Trainer Werner Affengruber auf Platz drei in der Tabelle der 1. Klasse West. "Wir ziehen ein positives Fazit und haben unsere Erwartungen weit übertroffen. Wir haben ein junges Team, dass tolle Ergebnisse eingefahren und viel Freude bereitet hat", so Gottsdorf-Trainer Affengruber.

Mit fünf Siegen aus den neun Spielen sammelte das Team in einem für alle schwierigen Jahr fleißig Punkte. 16 an der Zahl wurden es bis zum coronabedingten Ligabbruch, der für Affengruber wie folgt einzuschätzen ist. "Wir hatten selbst einen positiven Fall. Ansonsten waren wir zum Glück recht wenig betroffen zu diesem Zeitpunkt. Ich habe Verständnis für diese Entscheidung und ich denke, dass man es einfach akzeptieren muss. Natürlich ist es schade für alle Beteiligten, dennoch bringt es nichts, sich darüber aufzuregen", fand der Trainer des SV Gottsdorf ehrliche Worte.

Bescheidene Ziele

Trotz der tollen Ergebnisse im Herbst bleibt man in Gottsdrof am Boden und schraubt die Erwartungshaltung nicht drastisch nach oben. "Unser Ziel war nicht abzusteigen und dabei bleiben wir. Wir haben dafür natürlich eine gute Ausgangslage und werden unser Ziel auch erreichen", so der Trainer über die unveränderten Ziele des SVG. Auf die Frage nach den Personalien gab Affengruber bereits eine Änderung bekannt. "Wir werden uns von einem Legionät trennen müssen, der uns im Winter verlässt. Ansonsten wird es wahrscheinlich bei dieser einen, gezwungenen Änderung bleiben", so der Coach weiter. Viel Grund etwas zu ändern hat der Verein ohnehin nicht, schließlich liegt man nur drei Punkte hinter Platz zwei und man könnte sich bei Bestätigung dieser Leistung einen Spitzenplatz schnappen. Trotzdem ist es wenig verwunderlich, dass man die Ziele nicht nach oben schraubt und keinen unnötigen Druck auf die Mannschaft erzeugt, die im Herbst so gut performed hat.

 

S2F: Bitcoin auf dem Weg zu 100.000 $ bis Ende 2021?