1. NÖN-Landesliga

SC Retz nach Sieg auf Platz 3

Mit einem hochverdienten 3:1-Erfolg rehabilitierte sich der SC Retz im Heimspiel gegen SC Herzogenburg für die erste Niederlage in derherzogenburg.jpg retz.jpgVorwoche gegen Amstetten. Ein Doppelschlag durch Tomas Demjanovic in der ersten Halbzeit brachte die Retzer auf die Siegerstraße, kurz nach der Pause machte Martin Krammer mit einem herrlichen Solo den kurzzeitigen Anschlusstreffer von Laszlo Medgyesi vergessen und entschied die Partie. Vor allem die brandgefährlichen Szabo und Medgyesi waren bei der Retzer Hintermannschaft gut aufgehoben, offensiv überzeugte die Sukalia-Elf mit Aggressivität.

Im letzten Spiel ohne den gesperrten Spielertrainer Markus Sukalia begann der SC Retz von Beginn an ambitioniert und übernahm die Kontrolle in der Begegnung mit dem SC Herzogenburg. Zwei Treffer von Tomas Demjanovic in der 27. und 35. Spielminute brachten die Retzer dann früh auf die Siegerstraße. Beim ersten Tor zog er aus gut 16 Metern auf das kurze Eck, leicht abgefälscht fand der Ball via Innenstange den Weg ins Tor von Schlussmann Dietl. Sein zweiter Treffer fiel aus einer Freistoß-Situation. In der 40. Minute war die Abwehr des SC Retz ein einziges Mal nicht im Bilde und ließ Laszlo Medgyesi sein siebentes Saisontor erzielen. Nach einer Flanke traf er im Strafraum auf Elferhöhe ins lange Eck.

Kurz nach der Pausenunterbrechung entschied Martin Krammer in der 50. Minute das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften. Er setzte zu einem wunderschönen Solo auf der Seite an, überspielte vier Gegenspieler, degradierte sie zu Statisten und traf zum vorentscheidenden 3:1. Danach war die Begegnung wieder ausgeglichener, große Chance konnte sich der SC Herzogenburg aber keine mehr erspielen. So endete dieses samstägige Duell mit einem Erfolg für den SC Retz, der gleichbedeutend mit dem Vorstoß auf Tabellenplatz 3 war.

Markus Sukalia (Trainer SC Retz):
"Das Team hat zu 100% das umgesetzt, was ich erwartet habe. Wir hatten die Legionäre der Herzogenburger gut im Griff, einzig beim Gegentreffer waren wir kurz unachtsam. Unser dritter Treffer war dann die Entscheidung, das Spiel haben wir zum größten Teil kontrolliert und mehr als 2,3 Chancen nicht zugelassen."

 

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