Kottingbrunn trotz ansehnlicher Leistung mit Niederlage

Der ASK Kottingbrunn traf in Runde 2 des ÖFB-Cups auf LASK Linz. kottingbrunn.jpgDie offensivstarken Linzer bewiesen auch in dieser Partie, dass sie durchaus für einige Treffer gut sind. Der Bundesligist setzte sich mit 3:1 durch. Das Spiel war jedoch alles andere als einseitig, den die Kottingbrunner boten dem LASK über 90 Minuten Paroli und mussten sich nur aufgund der größeren Routine der Linzer und zweier Undiszipliniertheiten von Baranek und Konci, die beide wegen Schiedsrichterkritik Rot sahen, geschlagen geben.

In Hälfte eins des Cup-Spiels zeigte die Mannschaft aus Kottingbrunn, dass man durchaus in der Lage ist, dem Bundesligisten aus Linz ein Bein zu stellen. Generell konnten die Heimischen ein leichtes Plus an Chancen gegenüber dem LASK verbuchen. Diese leichte Überlegenheit nützte der Torjäger der Kottingbrunner, Kadir Günzel, in der 33. Spielminute zum verdienten 1:0 für den Landesligist. In Minute 40 zeigten sich die Fans der Athletiker alles andere als zufrieden mit der Leistung ihrer Mannschaft und brachten dies sehr unrühmlich zum Ausdruck. Ein Zuseher aus dem Lask-Sektor warf einen Keramik-Gartenzwerg auf den Torhüter der Kottingbrunner, der daraufhin minutenlang behandelt werden musste. Der 1:1 Ausgleichstreffer des LASK in der 45. Minute ging aufgrund der Turbulenzen fast unter und war laut dem Obmann der Kottingbrunner, Herrn Enzminger aufgrund der Chancenverteilung in Hälfte eins eher nicht verdient.

Die zweite Hälfte verlief ähnlich turbulent wie die Erste. Bis zur 70. Minute konnten die Kottingbrunner dem LASK Paroli bieten. Doch in Minute 75 schwächte sich der ASK Kottingbrunn selbst durch eine rote Karte (Kritik) von Baranek. Nur drei Minuten später, in Spielminute 78, nütze der LASK diese nummerische Überlegenheit und ging mit 2:1 in Führung. Der Treffer der Linzer rief jedoch heftige Proteste auf Seiten der Kottingbrunner hervor, da man Rasswalder verdächtigte, dass dieser den Ball mit der Hand ins Tor geschossen habe. Die Partie wurde immer hitziger und die Heimischen immer undisziplierter. Konci sah in der 85. Minute die rote Karte, ebenfalls wegen Schiedsrichterkritik. Kurz vor Schluss stellte Mayrleb den 1:3 Endstand her. Mayrleb verwandelte einen Elfmeter sicher.  

 

 

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