Kottingbrunns Spiel mit dem Feuer

Kottingbrunns Fußballer stehen in der Landesliga mitten im Titelkampf. Und müssen sich daher die Frage stellen: In der Winterpause qualitativ nachrüsten oder nicht? Denn mit dem aktuellen Kader hat man im Rennen um die Meisterschaft wohl nicht die besten Karten in der Hand.

Nach einem sehr guten Herbst sieht man in Kottingbrunn die Chance auf den Titel. Doch wagt der Verein noch einen Königstransfer in der Winterpause? Ein Spiel mit dem Feuer. Auch für Trainer Andreas Haller, bei dem der Druck mit einer Transferbombe natürlich steigen würde. "Ich bin der Letzte, der den Verein zu einem Schritt drängt", so Andreas Haller, der bisher vier Abgänge zu vermelden hat. Marco Fischer zog es nach Vösendorf. "Er hat zu wenig Spielzeit bekommen, seine Unzufriedenheit kann ich verstehen", so Haller. Auch Michael Hofer, der ebenso wie Hannes Dreher noch keinen neuen Verein hat, und Stefan Hackl sind weg.

Ersatz für Fischer

Neu an Bord ist bisher Simon Furtlehner, der von der St. Pöltner Akademie kommt. "Er ist der Ersatz für Fischer, ist in der Defensive universell einsetzbar. Wir werden ihn in der Viererkette oder auf der Sechs probieren", so Haller. Ein Fragezeichen steht noch hinter Luka Rajic, der zwar mehrfach seinen Abschied ankündigte, bisher aber noch keinen neuen Verein hat.