Blick auf die Rückrunde - ASV Spratzern

Nach der Hinrunde ziert der ASV Spratzern das Tabellenende der Landesliga. Kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Sieht auch Trainer Goran Zvijerac so, der sich im Winter fleißig am Transfermarkt umsah, sich insgesamt sieben neue Spieler an Bord holte. Ob das für den Klassenerhalt reicht.

"Ein Stürmer fehlt mir noch", hatte Spratzerns Trainer Zvijerac kurz vor dem Ende des Transferfensters gemeint. Der kam aber nicht mehr. Weil die angestrebte österreichische Lösung fast unmöglich ist. Daher muss Zvijerac nun mit dem vorhandenen "Material" auskommen. Besonders schmerzhaft ist der Abgang von Lamprecht, der zum großen Nachbarn aus St. Pölten wechselte. Er hat zweifelsohne das Potenzial für eine Profikarriere.

Transfers

Zugänge: Cherif (Großweikersdorf), Olgun, Inal (beide AKA St. Pölten), Assim (vereinslos), M. Germ, F. Germ (beide ASV 13), Dosljak (Traiskirchen II).

Abgänge: Kellner, Lamprecht (beide SKN Juniors), Nedorost (Wilhelmsburg).

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Ausblick auf die Rückrunde: Drei Punkte fehlen Spratzern derzeit auf den 14. Platz, der für den Klassenerhalt reichen könnte. Aufgrund des aktuellen Kaders wird es keine leichte Aufgabe, den Abstieg wie im Vorjahr zu verhindern. Wichtig wird ein guter Start in die Rückrunde sein. In Krems wartet aber gleich eine richtig schwierige Aufgabe. Danach kommt schon ein vorentscheidendes Duell daheim gegen Zwettl.