Mit Ardagger ist wieder zu rechnen

In der Vorsaison konnte Ardagger durch geschickte Transfer und die gute Arbeit von Trainer Michael Unterberger viele Landesliga-Experten überraschen. Gelingt das auch in der kommenden Saison. Wohl nicht, weil ein Spitzenplatz für Ardagger diesmal keine Überraschung mehr wäre. Das Team hat sich punktuell gut verstärkt, ist bereit für die anstehenden Aufgaben.

Der erste Trainingstag in Ardagger brachte gleich ungewöhnliche Probleme mit sich. "Wir hatten fast 50 Leute am Training", so der Sportliche Leiter Wolfgang Riesenhuber. Bei diesem Andrang wurden sogar die Kabinen und Plätze zu klein. Ein "Problem", mit dem sich gut leben lässt. Denn in Ardagger herrscht nach der Fußballpause wieder Aufbruchstimmung. Der Kader sollte es ermöglichen, diesmal noch weiter nach vorne zu kommen. "Ich will zwischen Platz fünf und sechs kommen." Präzise Zielvorgabe von Riesenhuber. Mit Paul Nagelstrasser ging zwar ein Spieler nach Haag, den konnte man aber mit Ferdinand Unterbuchschachner gut kompensieren. "Ich denke, dass  wir in der Offensive sehr gut besetzt sind."

Dirnberger reißt Lücke auf

In der Abwehr ist der Abgang von Routinier Dirnberger natürlich nicht so leicht zu verkraften. "Ihn kann man nicht einfach zu ersetzen. Wir probieren aber, dass wir mit den eigenen Leuten diese Lücke füllen", so Riesenhuber, der optimistisch ans Werk geht. Störend ist für ihn nur, dass die Meisterschaft erst spät startet. "Von mir aus hätten wir ruhig ein wenig früher anfangen können. Leider waren aber bis auf uns und Scheiblingkirchen alle Vereine für einen späteren Startzeitpunkt."

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