Nur Jurkemik lässt Kottingbrunns Trainer nicht ruhig schlafen

Zahlreiche Abgänge in der Wintertransferzeit führten bei Landesliga-Topklub Kottingbrunn einen Umbruch herbei. Trainer Andreas Haller war unermüdlich unterwegs, um eine schlagkräftige Truppe zu formen. Was auch eindrucksvoll gelang. Nur der Abgang von Jurkemik ließ Haller nachts kein Auge zumachen.

Zwei Tage vor dem Ende der Transferzeit kam Jurkemik auf Haller zu, teilte eine vorübergehende Karrierepause mit. "Das war natürlich ein Schlag ins Gesicht. Wir haben uns dann intensiv um Ersatz bemüht", so Haller. Mit Aleksandar Skribic von Stadlau konnte in letzter Sekunde ein Ersatz-Innenverteidiger verpflichtet werden. Die Defensive, die in der Vorsaison noch das Aushängeschild der Kottingbrunner war, ist heuer das einzige Fragezeichen für Haller. "Sie hat sich im ersten Vorbereitungsspiel hervorragend präsentiert", so Haller nach dem Sieg über Wienerberg.

System noch offen

Zuletzt ließ er im 4-3-3-System spielen, allerdings ist dies noch nicht in Stein gemeiselt. "In diesem System fallen mir viele Spieler durch den Rost. Ich muss erst schauen, was für uns am besten passt." Insgesamt zeigte sich Haller mit der Transferzeit trotz Einsparungen zufrieden. "Wir sind sicherlich nicht schwächer geworden." Eine Kampfansage an die Konkurrenz

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