Zwettl setzt auch in der Krise auf Kontinuität

Wie schon in den letzten Landesliga-Jahren lief es auch in dieser Saison nicht ganz nach den Wünschen der Zwettler. Zwar schien die Transferzeit diesmal gelungen, am Platz hatte man aber danach wieder Zweifel daran. Weil schlichtweg die Ergebnisse fehlten. Dennoch will der Klub am aktuellen Kader großteils festhalten.

"Bei uns ist derzeit alles ruhig", so Zwettls Trainer Helmut Lamatsch. Ruhig ist gut, gerade in Zeiten von Corona. "Wir haben den Spielern jetzt eine Pause gegeben. Im Dezember wird es ein Heimprogramm geben. Auch, wenn es möglich wäre, werden wir im Dezember nicht gemeinsam trainieren", so Lamatsch, der Zweifel daran hat, dass es im Jänner mit normalen Trainingsbedingungen weitergeht. "Wenn ich gesehen habe, wie sich die Leute jetzt verhalten haben, bin ich schon auf den 8. Dezember gespannt. Ich befürchte, dass der Lockdown nicht das Ende der Geschichte ist."

Winter macht es nicht leichter

In Zwettl kommt vor allem noch die Witterung in den ersten Monaten des Jahres hinzu. Denn im Waldviertel ist weder im Jänner noch im Februar normalerweise an Fußball zu denken. "Es muss das Ziel sein, den Herbstdurchgang bis Juni durchzubringen", findet Lamatsch, der sich nun aber auf die Transferzeit im Jänner konzentriert. Wo es, geht es nach dem Verein, sehr ruhig zugehen soll. "Wir werden keine großen Veränderungen machen. Vielleicht werden wir einen Spieler tauschen oder eine Ergänzung dazu holen. Einen neuen Tormann brauchen wir aber schon." Weil Lukas Klamert aufhörte, damit die Positione des Zweiertormannes frei wurde.