Kottingbrunns Richtung wird erst vorgegeben

Mit großen Erwartungen gingen die Jungs aus Kottingbrunn in die Saison. Und wurden dann den Hoffnungen nicht ganz gerecht. Mit erstaunlich großem Rückstand werden Trainer Andreas Haller und Co die letzten Spiele der Hinrunde in Angriff nehmen. Voraussichtlich mit dem selben Kader wie im Herbst.

"Wir hatten im Sommer einen großen Umbruch. Und aufgrund der Corona-Saison nicht die nötige Zeit", so Trainer Haller, der in der Winterpause nicht auf große Einkaufstour gehen wird. Weil er es nicht für notwendig empfindet und auch die finanziellen Mittel in Kottingbrunn nicht unerschöpflich sind. "Ich habe Anfang Dezember mit dem Vorstand ein Gespräch, wo die letzten Spiele analysiert werden und die nächste Zeit besprochen wird. Erst danach kann man mehr über die Zukunft sagen", so Haller, der fest im Sattel sitzt.

Jurkemik bleibt dabei

Mit Jurkemik bekam Haller während der Saison einen Spieler zurück, der eigentlich schon aufgehört hatte. Er soll auch im Frühjahr wieder Teil des Teams sein. "Er hat das Übergangsprogramm gerne angenommen. Sein Fehlen war auch einfach nicht zu kompensieren." Haller geht daher optimistisch in die nächsten Spiele. "Wenn wir die Nachtragsspiele, die noch ausstehen, gewinnen, ist der Rückstand gar nicht so groß."