Kottingbrunns Umbruch im vollen Gange

Vorerst weg die gute Nachricht für alle Kottingbrunn-Fans: Landesliga-Trainer Andreas Haller bleibt dem Klub eine weitere Saison erhalten. Am Spielersektor hingegen sieht es ein wenig anders aus, stehen einige Veränderungen an. So gibt es bereits 14 Spieler, die vor dem Saisonabbruch noch im Kader standen, die sich nun bereits aus Kottingbrunn verabschiedet haben.

"Danke, mir geht es gut, bin gesund", so Trainer Haller zu Beginn des ligaportal-Gesprächs. Und wie geht´s der Mannschaft? "Die wird sportlich auch gesund. Es steht ein größerer Umbruch an." Insgesamt 14 Spieler haben den Klub verlassen. "Das sind natürlich viele, aber ein guter Stamm ist geblieben. Außerdem haben wir auch einige Verstärkungen. Derzeit habe ich 13 Feldspieler, die ich bedenkenlos einsetzen kann." Das reicht natürlich nicht aus, um in die Meisterschaft zu gehen. Daher ist Haller bemüht, Verstärkungen zu bekommen. "Ich hätte noch gerne eine komplette Achse: Tormann, Innenverteidiger, zentralen Mittelfeldspieler und einen Stürmer."

Zwei Neue gefunden

Mit Benjamin Knessl von Draßburg und Mario Gutmann von der Spielgemeinschaft Oberpetersdorf/Schwarzenbach konnte sich der ASK bereits gut verstärken. Dass Spieler wie Dubek, Lesko, Bielcik, Kurz, Furtlehner, Töpel, Linhart oder Skrbic weg sind, schmerz aber schon. "Natürlich haben wir fünf Stammspieler verloren. Wir werden das aber auffangen."

Das Ziel des Vereins ist es nicht, um den Titel mizuspielen. Ein Platz im oberen Tabellendrittel soll es aber schon werden. "Für mich ist Krems der Topfavorit auf den Titel. Sie haben eine sehr gute Mannschaft, wenngleich man schauen muss, ob Slavov bei ihnen bleibt. Scheiblingkirchen schätze ich auch stark ein." Dahinter ist ein enger Kampf um die Positionen zu erwarten.