Krems mit bestem Kader in die Saison

Noch ist die Transferzeit nicht beendet, für Landesliga-Topklub Krems sieht es aber schon jetzt sehr gut aus. Weil Trainer Björn Wagner den wohl besten Kader der ganzen Liga zur Verfügung hat. Was aber auch ein Bürde mit sich bringt. Denn der Coach kann in dieser Situation eigentlich nur verlieren.

Die Verantworltichen beim Kremser SC haben bisher gute Arbeit geleistet. Zwar haben einige Leistungsträger den Klub verlassen, der Ersatz hält die Qualität aber weiterhin hoch. So beendete Lukas Thürauer nach vielen erfolgreichen Jahren im Profifußball und zuletzt in Krems seine Fußballkarriere. "Er wird bei mir als Co-Trainer arbeiten. Ich hatte bisher bei meinen Stationen noch nie einen richtigen Co-Trainer. Wir können beide voneinander lernen", so Trainer Björn Wagner, der in Zukunft auch auf Christoph Fertl und Patrick Hackl verzichten muss. Beide Spieler zieht es in die unteren Ligen. So wird Hackl neben dem privaten Hausbau in Bergern auflaufen, Fertl in Spitz. "Auch bei ihm wird die Zeit knapp, ich verstehe seine Entscheidung", so Wagner. Mit Torhüter Robert Gruber ist ein weitere Kaderspieler weg, sein Ziel ist noch nicht geklärt. Christian Hauptmann ist Abgang Nummer fünf. Auch sein neuer Verein steht noch nicht fest.

Zwei Offensiv-Verstärkungen

Für die Offensive holte sich Krems Philipp Koglbauer, der zuletzt in Langenrohr groß aufspielte. Auch Florian Uhlig wird dem Kader eine positive Note verleihen. "Ja, der Kader ist sehr gut", weiß Wagner, "jeder wird uns die Favoritenrolle zuschanzen." Zurecht. Denn mit Scheiblingkirchen und Retz sind nur zwei weitere Titelkandidaten in Sicht. Aber wer weiß, die Transferzeit ist noch lange. Auf der Torhüterposition ist Krems zuletzt ebenso noch fündig geworden. Fahler wird Gruber ersetzen.

Abseits des Rasens wurde in Krems aber auch nicht geschlafen. "Wir haben den VIP-Raum neu gestaltet, zudem gibt es ein neues Büro im Kabinentrakt. Bleibt nur noch eine offene Baustelle: Was ist mit Stürmer Miro Slavov? "Wenn ich ehrlich bin, rechne ich nicht mit ihm. Die Verhandlungen führt aber Georg Stierschneider." Slavov hatte für die letzte Saison zugesagt. Sein Terminkalender scheint aber ziemlich voll zu sein. 

Ob er dabei sein wird, sollte beim Trainingsstart am 23. Juli geklärt sein. In der Vorbereitung gibt es für Trainer Wagner ein richtiges Highlight. "Ich freue mich schon auf den 3. Juli. Da spielen wir gegen Toni Polsters Wiktoria."