Mannersdorfs Weg auf die Erfolgsspur

Der Weg nach dem Aufstieg in die Landesliga war für Mannersdorf von vielen großen Steinen gepflastert, die nur schwer zu umgehen waren. Immer wieder machte man sich spielerisch ordentliche Leistungen mit defensiven Schnitzern zunichte. Damit soll in der neuen Meisterschaft Schluss sein. Mannersdorf sucht mit einigen Transfers den Weg auf die Erfolgsspur.

"Wir werden nicht Meister werden", stellt Trainer Manfred Wachter klar. "Ein Platz im Mittelfeld wäre völlig in Ordnung", weiß der Coach, der die Lage in der Liga und auch in Mannersdorf richtig einzuschätzen weiß. Denn die Mannschaft aus der Vorsaison ist kaum wieder zu erkennen. Bereits im Winter wurden einige Veränderungen im Kader vorgenommen. Und auch im Sommer hat sich noch etwas getan. So haben Dragan Dimic (Götzendorf), Lukas Wenninger (Horitschon), David Oprodovsky (Bad Sauerbrunn) den Klub ebenso verlassen wie David Marin, Yasin Kirimli (Ebergassing) und Thomas Macho (Bruck II). Alexander Klein wird seine Karriere beenden, nur noch in Ausnahmesituationen aushelfen.

Erfahrung und Qualität geholt

Handlungsbedarf war demnach gegeben. So konnte sich Wachter die Dienste von Torhüter Thomas Dau holen, der zuletzt nicht spielte, dennoch ein Schlussmann mit viel Qualität ist. Mit Hakan Gevher kommt ein Spieler von Ostbahn, der viel Erfahrung mitbringt. Jeton Hajra von 1980 Wien, Marko Tomic, der reaktiviert wurde, sowie Tugay Arslan von der U18 der Wr. Linien sollen den Kader qualitativ ebenso aufwerten wie Andreas Steinhöfer, der zuletzt  bei Magareten spielte.

Damit ist das Transferprogramm aber noch nicht abgeschlossen. "Ein Innenverteidiger wäre nicht so schlecht, bei einem zentralen Mittelfeldspieler sind wir noch dran. Der kann aber vielleicht höher spielen. Und bei einem Stürmer würde ich auch nicht nein sagen", so Wachter.