Vereinsbetreuer werden

In Zwettl machen sich Sorgen breit

Nach gutem Saisonstart ging beim SC Zwettl alles schief, was in einer Herbstsaison schief gehen kann. Zahlreiche Ausfällt führten zu einem Rückfall in der Tabelle. Sogar das Thema Abstieg geistert in so manchen Köpfen herum. Und auch die Wintertransferzeit dürfte sich äußerst schwierig gestalten.

Dass Fabian Vyhnalek den Verein verlässt, steht schon seit einigen Wochen fest. Ebenso schmerzvoll ist der Abgang von Bernhard Hahn. "Damit fehlen uns im Zentrum schon einmal zwei wichtige Spieler", so Sektionsleiter Helmut Lamatsch. Der auch in Zukunft auf David Hagmann verzichten muss. Außerdem dürfte sich ein Stammspieler das Kreuzband gerissen haben. "Da will ich aber noch keinen Namen nennen." Sicher ist, dass sich Zwettl von einem der drei Legionäre trennen wird. "Es durften ja immer nur zwei spielen. Die Situation war natürlich nicht optimal für alle Beteiligten", so Lamatsch.

Spieler sind schwer zu überzeugen

Der sich nun auf die Suche nach neuen Spielern machen muss. "Wer weiß denn schon, wieviele Vereine tatsächlich absteigen müssen." Daher ist Vorsicht geboten. Doch die Suche gestaltet sich äußerst schwierig. "Da sind wir mit unser geografischen Lage natürlich nicht bevorzugt." Spieler, die von Wien fast eineinhalb Stunden zum Training fahren müssten, sind schwer zu überzeugen. Selbst aus dem St. Pöltner Raum ist der Verein, der eine tolle Infrastruktur bietet, nicht attraktiv genug. Und in der Zwettler Gegend sind Spieler mit Landesliga-Qualität natürlich selten. "Wir sind ja nicht der einzige Klub, der mit solchen Problemen zu kämpfen hat. Schrems und Waidhofen geht es ähnlich." Die Ruhe verliert Lamatsch aber ohnehin nur selten. "Jetzt schauen wir erst einmal, wann wir wieder mit dem Trainings starten können." Am 10. Jänner wäre der Startschuss geplant. Ob da Omikron nicht einen Strich durch die Rechnung macht?