SV Haitzendorf: Starker Aufsteiger auf Stürmersuche

Der SV Haitzendorf kann als Aufsteiger in die 1. Niederösterreichische Landesliga auf einen durchaus respektabel absolvierten Herbst zurückblicken. Mit 16 Punkten hat man sich zunächst einmal im hinteren Mittelfeld der Tabelle platziert. Im Gespräch mit ligaportal.at lässt Alfred Traht, seines Zeichens sportlicher Leiter, durchblicken, dass mit Platz elf der Plafond keineswegs erreicht sein soll.

 

Der mutig und erfrischend aufspielende Aufsteiger aus Haitzendorf hat bereits zu Saisonbeginn unter Beweis gestellt, dass man eine absolute Bereicherung für die Liga darstellt. Im Kräftemessen mit dem späteren Herbstmeister SG Ardagger/Viehdorf etwa verdiente man sich großen Respekt und musste sich schließlich erst in der letzten Minute der Nachspielzeit geschlagen geben.

Der Oktober war aus Haitzendorfer Sicht kein goldener

Die in diesem Spiel erlangte Gewissheit, auch eine Klasse höher richtig gut mitspielen zu können, half jedoch, um unmittelbar danach eine kleine Siegesserie zu starten. Im Oktober folgte schließlich eine kleine Delle, die der sportliche Leiter, Alfred Traht, vor allem auf die Ausfälle mehrerer Stammspieler - darunter Mario Zinner(letzterer fällt für das gesamte Jahr 2023 aus), Stefan Nestler und Florian Schuh – zurückführt.

„Wir haben aber auch gegen die Titelaspiranten SC Zwettl und ASK Kottingbrunn jeweils knapp mit einem Tor Differenz verloren, sind somit nicht ganz unzufrieden“, so Alfred Traht, der insgesamt der Meinung ist, dass man durchaus vier bis fünf Punkte mehr hätte holen können.

SV Haitzendorf blickt nach vorne

Für das Frühjahr hat man sich in Haitzendorf einen einstelligen Tabellenplatz zum Ziel gesetzt, keinesfalls möchte man in den viel zitierten Abstiegsstrudel geraten. Für diese Mission hat man mit Mohssin Schwarzinger (SC Zwettl), Julian Marchsteiner, Lars Reiprich (alle USC Grafenwörth) sowie Markus Poeppl (St. Bernhard/F.) bereits vier Neuerwerbungen verpflichtet, mit Patrick Denk (Würmla) und vor allem Daniel Randak (Wohnsitzwechsel) auch schmerzhafte Abgänge zu bedauern. Um diesen Aderlass entsprechend zu kompensieren, sieht man sich in der Offensive noch nach Verstärkungen um. „Wir sind ganz klar auf der Suche nach einem Stürmer, den werden wir brauchen und hoffentlich auch bekommen“, stellt Traht die Marschroute am Transfermarkt klar.

Bei Trainingslager improvisiert

Aufgrund terminlicher Probleme nicht zustande kommen wird ein ursprünglich geplantes Trainingslager, man hat jedoch adäquat reagiert - die Mannschaft wird sich im Februar auf der eigenen Anlage beziehungsweise in der Umgebung vorbereiten, um auch in der Rückrunde vor allem eines zu sein: Ein richtig unangenehm zu bespielender Aufsteiger und Punktehamster.