ASK Mannersdorf: Mehrere Testspieler am Prüfstand

Nach einer durchwachsenen Herbstsaison überwintert der ASK Mannersdorf im Tabellensüden der 1. Niederösterreichischen Landesliga. Den aktuellen Tabellenvierzehnten trennen von der Abstiegszone derzeit nur vier Zähler. Die Rückrunde wird man mit einem neuen Cheftrainer in Angriff nehmen, auch auf dem Transfermarkt könnte schon in Bälde einiges in Bewegung kommen.

Verletzungen sorgten für Debakel

Was zu Beginn der Saison noch richtig stark aussah, sollte mit Fortdauer des Herbstes in einem kontinuierlichen Abwärtstrend münden. Nach Siegen über den SC Retz sowie gegen den SV Langenrohr lag der ASK Mannersdorf nach zwei Spielen sensationell auf dem Spitzenplatz der höchsten Spielklasse des Landes. Womit zu diesem Zeitpunkt niemand rechnen konnte, war die rasante Talfahrt, die fortan einsetzen sollte. Die Mannersdorfer blieben in der Folge zwei Monate sieglos, schlitterten gar in zwei 0:7- sowie ein 0:8-Debakel.

„Mit dem Beginn der Saison waren wir natürlich zufrieden, haben zweimal gewonnen, in der Folge auch mal unentschieden gespielt. Durch diverse Umstände - hauptsächlich durch Verletzungen in der Abwehr – hat sich die Spirale dann jedoch nach unten bewegt. Wir haben dann leider auch ein paar unschöne Ergebnisse eingefahren“, resümiert Ing. Johannes Horvath, seines Zeichens Obmann des Vereins.

Neuer Cheftrainer mit beachtlicher Vita

Der prominente Cheftrainer der Mannsdorfer, Marcus Pürk, war ob des Trends sowie der Ergebnisse letztlich nicht zu halten. „Das finale der Herbstsaison war nicht so berauschend, wobei wir am Schluss noch einen Sieg gegen den ASV Spratzern landen konnten“, so Horvath. Mit Peter Slosarek hat man schließlich einen Nachfolger gefunden, der, wie schon sein Vorgänger, auf eine bemerkenswerte Vita als Spieler zurückblicken kann. Unter anderem lief Slosarek für Admira Wacker auf. „Er hat bis zur zweiten Bundesliga gespielt, bringt Erfahrung aus dem höheren Bereich mit“, erklärt Horvath.

Auch auf dem Transfermarkt könnte sich für die Mannersdorfer in Kürze etwas tun. Mit einem Spieler ist man bereits sehr weit, die Freigabe des abgebenden Vereins steht aktuell jedoch noch aus, weitere Akteure könnten folgen. „Es stehen ab dieser Woche fünf bis sechs Kandidaten auf dem Prüfstand, in den nächsten Wochen wird es dann etwas zu vermelden geben“, heißt es aus Mannsdorf.

Nachwuchsarbeit soll weiterhin wichtige Rolle einnehmen 

Die Mannschaft beginnt unterdessen mit dem Training im Fitnessstudio in Schwechat, konkret stehen Crossfit- und Spinning-Einheiten auf dem Programm, ehe der Kunstrasen in Schwadorf belegt werden soll. In der nächsten Woche testet man dann gegen Austria XIII aus Wien, Trainingslager wird es keines geben.

Angesprochen auf die Ziele für die Rückrunde, antwortet Horvath wie folgt: „Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Wir haben letztes Jahr drei Spieler aus der U23 hochgezogen, wollen jedes Jahr einen oder zwei Akteure der 23er-Mannschaft integrieren. Das ist uns einfach wichtig, darauf haben wir auch den Fokus bei der Trainersuche gelegt“, unterstreicht der Obmann die klare Ausrichtung des Vereins.