Langenrohr und Mistelbach teilen die Punkte

Der SV Langenrohr traf am Mittwochabend in der 1. NÖN-Landesliga auf den FC Mistelbach, wobei die Gäste die Punkte dringend brauchen. Langenrohr tat sich auch in dieser Partie wie schon in den letzten Wochen schwer, in der ersten Halbzeit konnten die Zuschauer kein Tor bejubeln. Mistelbach war sehr bemüht, musste dann aber doch den Rückstand hinnehmen, der Ausgleich fiel einige Minuten später, beim 1:1 blieb es dann auch bis zum Schlusspfiff.

Wenig los in Halbzeit eins

Beim SV Langenrohr läuft es zurzeit nicht wirklich rund und das merkt man auch in dieser Partie, von Anfang an agiert die Baumühlner-Elf sehr verkrampft, das Fußballspielen fällt dem Achten der Liga einfach schwer. Bei Mistelbach muss man punkten, man steckt hinten drin und braucht jeden Zähler. Man stellt sich gut dagegen, die Mistelbacher kämpfen um jeden Zentimeter und sind sehr bemüht. In den ersten 45 Minuten gibt es keine Tore zu sehen, auf beiden Seiten sind die Vorstöße in den gegnerischen Strafraum Mangelware.

Langenrohr legt vor - Mistelbach zieht nach

In den zweiten 45 Minuten ändert sich nicht viel am Spielgeschehen, es geht hin und her, überzeugend ist keine der beiden Mannschaften. In der 73. Minute kann Langenrohr dann, obwohl man spielerisch nicht wirklich überzeugen kann, auf 1:0 stellen. Für die Heimelf kann Lukas Marschall erfolgreich abschließen. Nur sechs Minuten später können aber auch die Mistelbacher jubeln, die für ihr Bemühen belohnt werden, Martin Hromkovic trifft zum 1:1. In der Schlussphase passiert dann nichts mehr, es bleibt bei der Punkteteilung.

Rene Schilcher (Sektionsleiter SV Langenrohr): "Es ist einfach zurzeit sehr verkrampft, was wir da zeigen. Der Mannschaft fehlt die Spiellaune und das merkt man auch deutlich. Mistelbach steckt mitten im Abstiegskampf und hat alles gegeben. Es war viel auf Zufall aufgebaut, Chancen waren Mangelware, spielerisch konnten wir überhaupt nicht überzeugen."

Markus Kernal (Trainer FC Mistelbach): "Ich bin zufrieden damit, dass wir nicht verloren haben. Natürlich hätten uns drei Punkte in unserer Situation mehr geholfen. Über weite Strecken haben sich die beiden Mannschaften neutralisiert, Langenrohr hatte aber auch die besseren Chancen. Die Leistungsträger waren wieder sehr stark, wir haben uns nicht versteckt und die Moral hat gestimmt."

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