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Spielberichte

Krems nach anfänglichen Problemen souverän

Der Kremser SC feierte gegen Spratzern den erwarteten Pflichtsieg. Beim 4:1-Erfolg tat sich der Favorit aber lange Zeit schwer. Erst in Durchgang zwei sorgte Patrick Hackl fast im Alleingang für die Entscheidung. Dass Lukas Stratil bei den Gästen wegen mehrfacher Kritik Gelb-Rot sah, hilft Spratzern natürlich in den nächsten Landesliga-Partien wenig.

Die enge Kadersituation bei Krems machte unkonventionelle Maßnahmen erforderlich. So saß Einsertormann Lukas Schwaiger als Feldspieler auf der Bank. "Außerdem haben wir beschlossen, nicht so hoch zu attackieren. Weil das kraftraubend ist und wir mit dem Personal dünn besetzt sind", so Krems-Trainer Harald Hummel. "Doch alles ging in die Hose." Denn Spratzern zeigte sich von Beginn an entschlossen, ging durch Lukas Stratil nach einer scharfen Hereingabe zurecht mit 1:0 in Führung. "Wir haben eine halbe Stunde geschlafen", so Hummel, der erst danach den Ausgleich durch Da Costa aus spitzem Winkel sah.

Pausenansprache trägt Früchte

In der Pause platzte Coach Frenkie Schinkels in der Kabine der Kragen. "Das war eine Ansprache, die laut war. Und goldrichtig. Denn dann haben wir ein anderes Gesicht gezeigt", so Hummel. Nur vier Minuten nach der Pause entschied Schiedsrichter Mayerhofer nach Foul an Da Costa auf Elfmeter. Mit dem Gäste-Trainer Markus Kernal überhaupt nicht einverstanden war. Patrick Hackl verwandelte zum 2:1 und brachte so Krems auf die Siegerstraße. In der Folge kontrollierte Krems das Geschehen, Florian Bauer sorgte mit dem 3:1 für die Entscheidung. Für das Highlight des Abends sorgte aber Hackl mit dem 4:1. Er nahm sich den Ball mit dem Kopf aus der Luft an, schloss direkt mit dem Fuß an. "Eines der schönsten Tore, das ich in der Landesliga gesehen habe", so Hummel.

 

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