Spielberichte

Krems enttäuscht mit Nullnummer zum Auftakt

Krems war mit klaren Erwartungen in die Partie gegen Rohrbach gegangen: Ein Sieg musste her. Doch dieser sollte trotz guter Möglichkeiten nicht gelingen. Beide Mannschaften zeigten den Zuschauer zwar ein gutes Spiel, einzig die Tore fehlten. Krems blieb durch das Remis zum dritten Mal in dieser Saison zuhause ohne Sieg, für Rohrbach war es der siebente Punkt im siebenten Landesliga-Auswärtsspiel.

Krems ging als leichter Favorit ins Heimspiel. Die Hummel-Elf war aber vor Rohrbach gewarnt. Zurecht. Denn die Gäste zeigten sich vor allem defensiv stark. "Gegen den Ball hat es schon sehr gut funktioniert. Leider habe ich meinen Spielern noch das Donnerstag-Training angemerkt. Sie waren etwas träge. Daher ist im Umschaltspiel nicht so viel gegangen", so Rohrbachs Trainer Dalibor Kovacevic. Nur einmal in Halbzeit eins klappte es gut. Da eroberten sich die Gäste im Mittelfeld den Ball, spielten schnell in die Spitze. David Ungar spielte noch zwei Gegenspieler aus, schob aber den Ball in der Folge neben das Tor.

Kremser Chancen nach der Pause

Die Kremser hatten zwar mehr Ballbesitz, konnten damit aber relativ wenig anfangen. Erst nach der Pause kam von den Hausherren mehr Gefahr. So scheiterte der sonst so abgebrühte Jannick Schibany am hervorragenden Torhüter Stefan Kranabetter. Er lief in Minute 70 alleine auf den Schlussmann zu, verlor aber das Duell. Kranabetter hielt in der Schlussphase den Punkt für Rohrbach fest, wehrte auch noch gegen Lukas Thürauer ab, der einen Hackl-Stanglpass direkt übernahm. "Ich denke, dass der Punkt in Ordnung geht. Wir hatten in der ersten Hälfte unsere Chancen, Krems in der zweiten", so Kovacevic.

Für Krems waren es natürlich zwei verlorene Zähler. "Bitter, natürlich wollten wir mehr. Am Anfang der Rückrunde ist es natürlich schwierig. Die schlechten Bodenverhältnisse sind uns natürlich auch nicht entgegen gekommen", so Harald Hummel, der aber keine Ausreden suchen wollte.

Die Besten: Starkl bzw. Sivric, Kranabetter, Nussbaumer.

 

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