Spielberichte

Unfassbar! Drei Mal Rot und trotzdem ein Punkt für Waidhofen

Kurioser kann ein Spiel kaum noch sein. Ardagger und Waidhofen boten den 160 Zuschauern in der 17. Landesliga-Runde zwar keine Tore, dafür abr ein buntes Kartenspiel. Denn die Gäste aus Waidhofen kassierten binnen vier Minuten drei rote Karten, brachten in der Folge mit acht Spielern das 0:0 über die Zeit. Michal Penaska, Peter Balta und Tomas Horvath sahen von Schiedsrichter Valentin Zehrer den roten Karton.

Lange Zeit plätscherte das Duell in Ardagger ein wenig vor sich hin. Weder die Heimelf noch die Gäste aus Waidhofen konnten sich große Chancen herausspielen. "Vor der Pause war sehr wenig los", so Waidhofens Sportlicher Leiter Helmut Lamatsch. Nach der Pause hatten die Gäste aber Vorteile, hätten schon in Führung gehen können. "Wir haben auch die Stange getroffen", so Lamatsch.

Drei Rote binnen weniger Minuten

Doch dann sollte es richtig wild werden. Zunächst bespukte Waidhofens Kapitän einen Gegenspieler. Der Schiedsrichter sah sich gezwungen, dem Routinier die rote Karte zu zeigen. Legionär Michal Penaska hatte sich daraufhin nicht im Griff, schimpft den gegnerischen Trainer und sah dafür ebenfalls die rote Karte. Mit neun Mann ging es weiter. Aber nicht lange. Denn nur drei Minuten später zückte der Schiri wieder Rot. Diesmal für Tomas Horvath, der sich lautstark über einen Gegenspieler beschwerte. Der Schiedsrichter fasste dies aber als Kritik an ihm auf. "So ein Verhalten der Routiniers ist nicht zu gutieren. Man muss aber auch dazu sagen, dass der Schiedsrichter schon davor einige Male gegen uns pfiff, wir auch von den Gegner ordentlich abgeklopft und provoziert wurden", so Lamatsch. "Das kann ich so nicht bestätigen. Es waren auch ordentliche Fouls von Waidhofen dabei", will Ardaggers Sektionsleiter Wolfgang Riesenhuber festhalten.

Dass es Waidhofen in der Folge gelang, mit acht Feldspielern das 0:0 über die Zeit zu bringen, spricht für die Moral der Gäste. "Wir haben nicht aufgegeben, haben auch das nötige Glück gehabt", so Lamatsch, der nach dem Spiel dennoch geknickt war: "Das ist kein Renommee für den Verein."

Die Besten:

Waidhofen: Milan Pastucha (Tormann).

 

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