Mannersdorfer Befreiungsschlag in Regenschlacht

Dem ASK Mannersdorf ist in der sechsten Runde der Landesliga endlich der ersehnte Befreiungsschlag gelungen. Gegen die bisher ebenfalls sieglosen Spratzerner gelang ein mühsam erkkämpfter 1:0-Heimsieg. Der eingewechselte Tobias Puchinger sollte in Halbzeit zwei für den entscheidenden Treffer zum ersten Saisonsieg erzielen. Damit schiebt sich Mannersdorf auch in der Tabelle weiter nach oben.

Das schlechte Wetter hatte schon vor Spielbeginn für extrem schwierige Verhältnisse gesorgt. "Der Platz war sehr tief, schwer zu bespielen", so Mannersdorfs Trainer Christian Zerzan. Der zunächst einen guten Start seiner Mannschaft sah. "Man hat gesehen, dass wir das Spiel unbedingt gewinnen wollten. Wir waren zunächst besser, hatten auch zwei gute Möglichkeiten." Die aber beide vergeben wurden. Spratzern spielte erwartungsgemäß mit drei Stürmern, probierte es häufig mit weiten Bällen. "Darauf waren wir eingestellt, haben fast nichts zugelassen. Leider haben wir aber auch unsere Räume nicht nutzen können", so Zerzan. Nach 20 Minuten flachte das Spiel ein wenig ab, tröpfelte bis zur Pause dahein.

Neuer Schwung

In der Halbzeit sprache Zerzan die Probleme an, brachte mit Tobias Puchinger eine neue Offensivkraft. "Er hat viel Schwung über die rechte Seite gebracht." und sollte in Minute 56 auch für die verdiente Führung sorgen. Nachdem Dimic zweimal alleine vor dem Torhüter vergab, wurde Puchingers Schuss so abgefälscht, dass er über Torhüter Schaufler ins Netz fiel. "Die klaren Chancen haben wir nicht verwertet. Zum Glück haben wir dann einen reingenudelt", war Zerzan glücklich. Der von den besten 30 Minuten in dieser Saison sprach. "Wir hatten viele Möglichkeiten, haben das Spiel aber nicht entscheiden können. Sedivy hat sogar einen Elfer verschossen." Daher war bis zum Schluss Zittern angesagt. Spratzern warf noch einmal alles nach vorne. Doch der immer stärker werdende Regen machte es den Gästen schwer, kontrolliert nach vorne zu kommen. Zwei große Möglichkeiten zum Ausgleich wurden so vergeben. Mannersdorf brachte den Minimalvorsprung über die Zeit, jubelte über den ersten Sieg in dieser Saison. "Der war überlebenswichtig", so Zerzan, "Auch für die Spieler, die jetzt wissen, das wir siegen können."

Die Besten:

Mannersdorf: Benjamin Spanel (offensives Mittelfeld), Mathias Svoboda (defensives Mittelfeld).

 

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