Rohrbach fegt über Langenrohr hinweg

Die Kicker des SV Langenrohr werden froh sein, dass die Herbstmeisterschaft der Landesliga endlich vorbei ist. Nach den beiden Niederlagen gegen die jeweiligen Liga-Schlusslichter kam man nun vor dem eigenen Publikum gegen Rohrbach mit 1:5 unter die Räder. Die Gäste machten schon vor der Pause durch Treffer von Hrebik und einem Triplepack von Völk alles klar, nach der Pause traf abermals Hrebik. Für die Hausherren hatte Christian Szalay Ergebniskosmetik betrieben.

Die Rohrbacher Mannschaft musste unter der Woche ohne ihren Trainer Dalibor Kovacevic auskommen, der daheim krank das Bett hütete. Am Freitag schaffte es der Erfolgscoach zwar wieder auf den Platz, war aber alles andere als fit. Seine Mannschaft war es aber. Obwohl Langenrohr den besseren Start erwischte,  zu Beginn eine Chance durch Dietrich hatte. Rohrbach zeigte sich aber viel effektiver, ging in Minute 13 in Führung. Nach einer herrlichen Aktion über Lukas Völk und David Ungar schloss Miroslav Hebik zum 1:0 ab. Das 2:0 fiel nach einer klassischen Rohrbach-Aktion wenige Minuten später. "Wir haben vorne attackiert und den Ball gewonnen", so Kovacevic. Zwei Pässe später stand Völk vor dem Kasten und schob zum 2:0 ein.

Langenrohr kam aber rasch in die Partie zurück. Christian Szalay sollte die Hausherren für die gute Anfangsphase belohnen, wieder Spannung ins Spiel bringen. Sein Anschlusstor sollte aber der einzige freudige Moment für Langenrohr in diesem Duell bleiben. Weil Rohrbach an diesem Tag eiskalt war, vor der Pause das Spiel mit einem Doppelpack entschied. Der immer besser in Form kommende Lukas Völk traf zweimal binnen 100 Sekunden, entschied die Partie mit dem 4:1.

Viele Chancen, nur ein Tor

Nach der Pause hatte Rohrbach noch zahlreiche Möglichkeiten, das Ergebnis richtig hoch werden zu lassen. Doch Langenrohrs Schlussmann Karl Heinz Gschwindl verhinderte ein hohes Debakel. So war es nur noch einmal Hrebik, der nach dem 5:1 zum Torjubel abdrehte. Einziger Wermutstropfen für die Gäste: Innenverteidiger Florian Heindl sah nach einer Tätlichkeit an Friedrich Rot. "Die beiden hatten ihr Privatduell. Es war aber mehr ein Losreißen als ein Nachtreten", so Kovacevic.

Die Besten:

Rohrbach: Lukas Völk (Stürmer).

 

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