Dukic sorgt für versöhnlichen Gaflenzer Abschluss

Für den SV Gaflenz verlief der Herbst wie eine Achterbahnfahrt. Höher lösten Tiefen ab und umgekehrt. Der Abschluss wurde durch einen 2:1-Erfolg in Waidhofen versöhnlich gestaltet. Antonio Dukic hatte die Gäste mit 2:0 in Führung gebracht, Wolfgang Mühlberger hatte für Waidhofen getroffen. Für Gaflenz wurde es am Ende noch einmal richtig eng, da Tobias Hudl die gelb-rote Karte sah. In der Landesliga-Tabelle liegt Gaflenz im gesicherten Mittelfeld, Waidhofen mitten im Abstiegskampf.

Der Druck lag aufgrund der Tabellensituation ganz klar bei den Gastgebern. Vielleicht war auch das der Grund, warum Gaflenz, das befreit aufspielen konnte, besser in die Partie startete. Bereits mit der zweiten Offensivaktion gingen die Gäste in Führung. Antonio Dukic ging auf der Seite herrlich durch, schloss selbst zum 1:0 ab. "Das war eine tolle Einzelaktion", war Gaflenz-Trainer Stefan Koger zufrieden. Danach fanden die Gäste noch weitere Möglichkeiten vor. So scheiterte zum Beispiel Oberforstner mit einem Lattenknaller. "Der Ball ist dann auf den Rücken von Torhüter Pastucha gesprungen. Nachdem der nach vorne gebückt war, ist der Ball rausgesprungen", so Kogler.

Stangenpech auf beiden Seiten

Gegen Ende der ersten Halbzeit kam Waidhofen besser ins Spiel, hatte bei einem Stangenschuss ebenfalls Pech. In Durchgang zwei war es Gaflenz, dass für die ersten Höhepunkte sorgte. Nach einem Foul an Oberforstner verschoss Vukovic aber den fälligen Elfer. Wenig später zeigte es Dukic, wie es geht. Nach einer schönen Hereingabe von Widni machte der Stürmer das 2:0. "Es sah so aus, als wäre die Partie in trockenen Tüchern. Doch dann haben wir nach einer Standardsituation den Anschlusstreffer bekommen." Wolfgang Mühlberger setzte einen Kopfball schön ins lange Eck. Als auch noch Tobias Hudl in Minute 68 die gelb-rote Karte wegen Kritik sah, wurde es noch einmal richtig spannend. Doch Gaflenz brachte den Vorsprung über die Zeit. "Der Sieg war verdient", fasste Kogler zusammen, der noch gute Konterchancen seiner Mannschaft sah.

Die Besten:

Gaflenz: Antonio Dukic (Stürmer), Stefan Goldnagl (Innenverteidiger).

 

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