Punkt in Krems - Spratzern ist für den Abstiegskampf bereit [Video]

Etwas mehr als 300 Zuschauer kamen zum Rückrunden-Auftakt nach Krems, um sich das Duell mit dem Tabellenschlusslicht ASV Spratzern anzusehen. Dabei geriet der Favorit durch Tore von Cheick Cherif und Dominik Heinzl 0:2 in Rückstand, glich aber noch durch Patrick Hackl und Jannick Schibany aus. Das enttäuschende Remis begrub alle Hoffnungne auf einen möglichen TItel.

Als großer Favorit startete Krems gegen Spratzern in das Frühjahr. Und enttäuschte auf der ganzen LInie. "Sie haben viele Diagonalbälle gespielt, waren ideenlos", erinnert sich Spratzerns Trainer Goran Zvijerac, der in MInute 18 die Führung seiner Mannschaft sah. Nach einem Freistoß des starken Rilind Shemo köpfte Cheick Cherif völlig freistehend zur Führung ein. Nur wenige Minuten später war es Dominik Heinzl, der Krems in Schockstarre versetzte. Aus zehn Metern ließ er Krems-Torhüter Luca Ponner keine Chance.

Tor ASV Spratzern 27

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Und es hätte noch viel schlimmer für die Hausherren werden können. "Für mich war die entscheidende Szene in der 32. Minute. Da hat Temper den Ball auf der Linie mit der Hand gespielt. Das war ein klarer Elfmeter", so Zvijerac. Auch viele Kremser stimmten der Meinung des Spratzern-Trainers zu. Doch die Pfeife blieb stumm.

Kremser Aufholjagd mit Abseitsglück

In Durchgang zwei bemühte sich Krems zwar, es fehlten aber die zündenden Ideen.Nur über Standards strahlte Krems so richtig Gefahr aus. Weil Lukas Thürauer immer noch über einen fantastischen Fuß verfügt. Nach einem Eckball sollte Patrick Hackl (55.) für den Anschlusstreffer und damit für Spannung sorgen. Richtig bitter wurde es für die Gäste 12 Minuten vor dem Ende: Nach einem Eckball traf Jannick Schibany aus einem Meter ins Tor, stand dabei aber relativ klar im Abseits. (Video auf ligaportal.at)

"Ich habe das Standbild gesehen, da ist er klar vorne", ärgerte sich Zvijerac, der am Ende von zwei verlorenen Punkten sprach. Die Leistung und auch die Tatsache, dass mit Gruber, Petrovic und Sabler noch drei ganz starke Spieler bei Spratzern fehlten, lässt den Coach aber optimistisch in den Abstiegskampf ziehen.

Die Besten:

Krems: Lukas Thürauer (Mittelfeld).

Spratzern: Cheick Cherif (Zehner), Rilind Shemo (Innenverteidiger).