Kilb überrascht den Titelkandidaten aus St. Pölten

So hatten sich die Juniors aus St. Pölten den Auftakt in die Landesliga-Rückrunde nicht vorgestellt. Denn in Kilb setzte es prompt eine 2:3-Niederlage. Philipp Plank mit einem Doppelpack und Sebastian Hofmarcher sorgten für die Kilber Tore, Julian Keiblinger und Mario Vucenovic für die SKN-Treffer. Dass Nikola Despotovic in der Schlussphase mit Gelb-Rot vom Platz flog, half dem Titelkandidaten natürlich auch nicht.

Die Hausherren aus Kilb waren sich ihrer Heimstärk bewusst. In dieser Saison hatten sie noch kein Heimspiel verloren. Daher ging die Trattner-Elf auch mit dem nötigen Selbstvertrauen gegen den Titelkandidaten aus St. Pölten ins Spiel. Und belohnten sich gleich nach sechs Minuten mit dem Führungstreffer. Nach einem Angriff über die linke Seite war es Philipp Plank, der zum 1:0 traf. Plank untermauerte damit seine tolle Form. Schon in der Vorbereitung hatte er wie am Fließband getroffen. "Danach war längere Zeit nichts los", so Kilbs Sektionsleiter Thomas Hochauer, der eine ausgeglichene erste Halbzeit sah. In der Julian Keiblinger nach Grahovac-Lochpass auf 1:1 stellte.

Kilb zeigt sich eiskalt

Nach der Pause erhöhte St. Pölten das Tempo. Die jungen Burschen der Juniors machten Druck, gingen durch Mario Vucenovic auch in Führung. Der Stürmer schloss eine Einzelaktion nach einer Flanke von der rechten Seite zum 2:1 ab. Der SKN hatte das Spiel gedreht und war drauf und dran, das Spiel zu entscheiden. Aber auch die Hausherren hatten ihre Möglichkeiten. So scheiterte Hofmarcher noch mit einem Lupfer. Wenig später holte Philipp Plank einen Elfer für Kilb heraus, indem nach einem misslungenen Trick der Ball an die Hand des Gegners sprang. "Solche Elfmeter sind natürlich bitter, für uns in diesem Fall sehr glücklich", so Hochauer. Plank übernahm selbst die Verantwortung und knallte den Ball ins Eckige. "Das war der Dosenöffner." Denn in der Folge sorgte Kilb für die neuerliche Führung. Sebastian Hofmarcher traf aus ganz spitzem Winkel nach Gruberbauer-Assist zum 3:2. Da Nikola Despotovic wegen Kritik die gelb-rote Karte sah, hatte Kilb auch keine große Mühe, den Vorsprung über die Zeit zu bringen.

Die Besten:

Kilb: Philipp Plank (Stürmer), Simon Neudhart (Torhüter).