Mannersdorf verspielt Sieg in der Nachspielzeit

Vieles, eigentlich alles deutete im Spiel zwischen Waidhofen und Mannersdorf auf einen Sieg der Gäste hin, die nach 90 Minuten mit 2:0 führten. Doch die Hausherren aus dem Waldviertel behielten die Ruhe, kamen durch Treffer von Michael Mejta und Michael Polt noch zu einem 2:2. Ein Remis, das auf den ersten Blick glücklich wirkt. Nicht so, wenn es nach Waidhofens Obmann Andreas Hanisch geht.

Beide Mannschaften waren vor dieser Landesliga-Partie noch ohne Punktgewinn. Allen war klar, dass diese Partie angesichts des drohenden Abstiegskampfes von besonderer Bedeutung sein würde. Mannersdorfs Trainer Manfred Wachter hatte den Gegner gut analysiert, ließ seine Jungs ganz hoch anpressen. "Wir haben vorne zugestellt, damit haben sie nur lange Bälle spielen können. Das haben wir in der ersten Halbzeit sehr gut umgesetzt." Daher war es auch nicht verwunderlich, dass die Gäste mit 2:0 in Führung gingen. Benjamin Spanel in Minute 21 und Yasin Kirimli knapp vor der Pause sorgten für einen beruhigenden Spielstand. Wenngleich Wachter ständig vor den gefährlichen Standardsituationen der Waidhofner warnte. Aus dem Spiel heraus kam nur selten Gefahr, über Freistöße und Ecken drohte aber richtig Gefahr, brannte esim Strafraum der Gäste.

Mehr Gefahr von Waidhofen

Nach der Pause agierte Waidhofen offensiver, Mannersdorf brachte das Offensvipressing nicht mehr hin. Daher kamen die langen Bälle immer direkt in den Strafraum der Mannersdorfer. "Das haben wir leider nicht besonders gut gemacht", so Wachter. Die Gäste fanden einge Konterchancen vor, spielten dies aber nicht zu Ende. Dennoch schien alles auf einen Dreier aus zu sein. Doch in der Nachspielzeit war e zunächst Michael Mejta, der mit seinem Anschlusstor für Spannung sorgte. Und in MInute 92 flankte Michael Polt zur Mitte. Sein Ball wurde aber immer länger, fiel hinten zum 2:2 in die Maschen. "Wenn man sich die Zeiten unserer Tore ansieht, schaut es nach einem glücklichen Punkt aus. Aus meiner Sicht waren wir aber die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft", so Waidhofens Obmann Andreas Hanisch, der von einem verdienten Punkt sprach. Für Wachter war es hingegen "eine gefühlte Niederlage".

Die Besten:

Waihofen: Michael Mejta (Mittelfeld).

Mannersdorf: Benjamin Spanel (Stürmer), Oktay Semiz (Verteidiger).