Spratzern behält die lupenreine Weste

Nach zwei Spieltagen steht eines fest: Spratzern ist die positive Überraschung der Landesliga-Anfangsphase. Nach dem 3:1 in Ardagger legte die Zvijerac-Elf im Heimspiel gegen Rohrbach nach, feierte nach Treffern von Dominik Heinzl und Paul Temper einen 2:0-Sieg. Und ist damit die einzige Mannschaft der Liga, die noch eine lupenreine Bilanz aufweisen kann.

Das 3:1 in Ardagger zum Auftakt hatte Spratzern viel Selbstvertrauen gegeben. Daher trat man auch gegen Rohrbach mutig an, ließ den Gegner nicht in Ruhe herausspielen. "Wir waren spielbestimmend und dominant", freute sich Spratzerns Trainer Goran Zvijerac, der 24 Minuten auf die Führung warten musste. Tobias Eggenfellner war durchgebrochen und beim Stanglpass gefoult worden. Den fälligen Elfer verwandelte Dominik Heinzl zum 1:0. Rohrbach wirkte offensiv diesmal ein wenig gehemmt, hatte nur wenige Möglichkeiten. Einmal scheiterte der Ex-Spratzener Völk nur ganz knapp. Ansonsten blieb der USC aber harmlos. Anders die Hausherren, die zur Pause höher hätten führen können. So vergab zum Beispiel Arian Assim gegen den überragenden Torhüter Stefan Kranabetter.

Rohrbach offensiv zu harmlos

In Durchgang zwei änderte sich zunächst wenig am Spielgeschehen. Nach etwas mehr als einer Stunde war es Paul Temper, der nach einem Freistoß in die Mitte am schnellsten reagierte, den Ball irgendwie über die Linie drückte. "Wir haben dann noch zwei riesen Chancen gehabt. In der 86. Minute brachte Kronister den Ball nicht ins Tor. Das wäre die endgültige Entscheidung gewesen", so Zvijerac. Trotz der vergebenen Möglichkeiten geriet der Sieg nie in Gefahr. Damit behält Spratzern die lupenreine Weste. "Es läuft ganz gut", zeigte sich Zvijerac zufrieden.

Die Besten:

Rohrbach: Paul Temper (Verteidiger), Rilind Shemo (Verteidiger).

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