Zwettl kämpft sich aus dem Loch

Nach drei Niederlagen zum Auftakt waren die Zwettler Kicker im Landesliga-Kellerduell in Mannersdorf schon ein wenig unter Druck. Das Team ging damit aber gut um, drehte einen späten Rückstand noch in einen 2:1-Sieg und sorgte so nicht nur für die ersten Tore, sondern auch die ersten Punkte in dieser Saison. Mannersdorf hingegen ist das neue Schlusslicht der Liga.

Beide Teams vermissten vor der Partie das nötige Selbstvertrauen. Was den unsicheren Auftritt der Hausherren zumindest ein wenig erklärt. Zwettl hingegen spielte so, als wäre man gut in die Saison gestartet. "Wir hatten in der ersten Halbzeit geschätzte 90 Prozent Ballbesitz. Leider sind wir einmal mehr an unserer Chancenauswertung gescheitert. Wir hätten zumindest 3:0 führen müssen. Dann hätten wir einen ruhigen Abend gehabt", so Co-Trainer Helmut Lamatsch. Doch die Latte verhinderte einmal die Führung, auch Frantisek Nemec, der nach seiner Verletzung wieder zurück kam, scheiterte vor der Pause. "Dass Nemec wieder da war, hat uns sichtlich gut getan. Obwohl er seit März nicht mehr gespielt hat, biss er die 90 Minuten durch. Wir waren sehr zufrieden mit ihm", so Lamatsch.

Mannersdorf bestraft die Gäste

Nach der Pause trat Zwettl nicht mehr ganz so dominant aus. Dennoch waren die Gäste die bessere Mannschaft. Doch wer die Chancen nicht macht... In Minute 74 war es der eingewechselte Dragan Dimic, der nach einem Konter für die Mannersdorfer Führung sorgte. Er drückte einen Stanglpass aus kurzer Distanz über die Linie. Doch Zwettl fand rasch die richtige Antwort. Der ebenso eingewechselte Dennis Schmutz, der für den am Knöchel verletzten Bernhard Hahn kam, machte nur wenige Augenblicke nach dem Rückstand das 1:1. "Das war besonders wichtig. Dadurch haben wir noch einmal die zweite Luft bekommen." In Minute 78 war es wieder Schmutzer, der im Mittelpunkt stand. Er holte einen Elfmeter heraus, den Gregor Schmidt zum 2:1 verwandelte. Und damit für den ersten Saisonsieg sorgte. "Es war ein unnötig langes Zittern", so Lamatsch nach dem Dreier.

Die Besten:

Zwettl: Dennis Schmutz (Stürmer), Alexander Vogl (Mittelfeld), Bernhard Hahn (Mittelfeld).