Ortmann bestätigt die gute Form gegen Spratzern

Spratzern war ausgezeichnet mit zwei Siegen in die Landesliga-Saison gestartet. In Ortmann fand man aber seinen Meister. Weil die Heimelf rasch in Führung ging, sich auch vom Doppelpack von Cheick Cherif nicht aus der Ruhe bringen ließ und in der Schlussphase noch einmal aufdrehte, einen 3:2-Sieg feierte. Albulen Fetai sollte vor 150 Zuschauer für den 3:2-Sieg der Ortmanner sorgen.

Beide Vereine hatten in der Vorsaison ordentlich zu kämpfen, scheinen sich aber nun gefangen zu haben und zeigen beachtlich guten Fußball. "Ich habe auch mit dem Spratzern-Trainer darüber gesprochen. Es ist schon erstaunlich, was sich bei beiden Teams entwickelt hat", so Ortmanns Coach Christoph Stifter, der viel Ballbesitz beim Gegner sah: "Sie waren bis zu unserem 20er spielerisch überragend. Dann sind sie aber gegen unsere Mauer gelaufen." Wie schon in den letzten Runden baute Ortmann einen dichten Abwehrriegel auf, der kaum zu knacken war. Mit viel Einsatz, Laufbereitschaft und taktisch gutem Verhalten hielt man vor der Pause hinten die Null. Und vorne zeigten sich die Hausherren effektiv. "Wir sind einmal durchgekommen und haben einen Elfer bekommen." Salamon wurde im 16er gefoult, Max Schwaiger verwertete nach einer viertel Stunde den Elfer zum 1:0.

Spratzern baut Druck auf

Nach der Pause erhöhten die Gäste noch einmal das Tempo. "Sie haben enorm Druck gemacht", so Stifter. Cheick Cherif sollte mit einem Doppelpack die Partie binnen weniger Minuten drehen. Nach einem Eckball sorgte er für die 2:1-Führung. Doch die Treffer wirkten als Weckruf für die Hausherren, die danach selbst wieder Fußball spielten. Marco Meitz sorgte zunächst für das 2:2, ehe der eingewechselte Albulen Fetai nach einem tollen Alleingang zum 3:2-Siegtreffer abschloss. "Er hat sich gegen zwei Leute durchgesetzt, nach seiner Einwechslung generell viel Schwung gebracht." Für Ortmann war es der dritte Sieg in dieser Saison, nur das schlechtere Torverhältnis verhinderte die Tabellenführung. "Es ist schon toll, dass es so gut läuft", freut sich Stifter.