Krems müht sich in schwacher Partie zum Sieg

In Waidhofen sind die Zuschauer mittlerweile dünne Fußballsuppen gewohnt. So wurden sie auch am Samstag gegen Krems auf Diät gehalten. Denn das Gebotene war von beiden Seiten mehr als dürftig. Dass Krems dennoch die drei Punkte mit nach Hause nahm, lag an Lukas Thürauer, der den einzigen Treffer der Partie erzielte. Damit erfüllte Krems zumindest die Pflicht.

Dabei kamen die Gäste gut in die Partie. "Wir haben aber die Chancen nicht zu Ende gespielt", so Krems-Sektionsleiter Werner Nürnberger, der einen sehr defensiv orientierten Gegner sah. "Sie haben kein 4-2-3-1-System gespielt, sondern ein 10-1-System." Damit war es für die Kremser extrem schwierig, den dichten Abwehrriegel zu durchbrechen. "Je länger die Partie gedauert hat, desto mehr haben wir uns dem Niveau angepasst. Und das war keinesfalls ein Landesliga-Niveau." Mehr als Halbchancen der Kremser waren vor der Pause nicht zu beobachten. Waidhofens Offensive? Vorerst nicht vorhanden.

Schlechter Kick auch in Halbzeit zwei

In Durchgang zwei änderte sich nichts zum Positiven. Weil Waidhofen weiterhin viel Wert auf die Defensive legte und Krems keine Mittel hatte, gefährlich vors Tor zu kommen. Bis auf die 71. Minute. Als Hauptmann seinen Kollegen Lukas Thürauer ideal bediente, der nur noch einzuschieben brauchte - 1:0. Ein Treffer, der schon die Entscheidung war. "Wir waren zwar 90 Minuten lang die überlegene Mannschaft, es war aber sicherlich das schwächste Spiel von uns in dieser Saison", so Nürnberger, der nur für zwei Super-Talente Lob über hatte: "Tormann Pfaller und Verteidiger Zöch hatten einen richtigen guten Tag."

Die Besten:

Krems: Clemens Zöch (Verteidiger), Anton Pfaller (Tormann).

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