Harter Kampf in Spratzern an Langenrohr

Langenrohr verdaute die Niederlage gegen Ardagger gut, gab in Spratzern ein Lebenszeichen von sich und gewann mit 1:0. Philipp Koglbauer sorgte in einer ausgeglichenen Partie für den einzigen Treffer. Für Spratzern war es die zweite Niederlage in Folge, Langenrohr pirscht sich hingegen an die Tabellenspitze der Landesliga ran.

Die Gäste aus Langenrohr erwischten einen guten Start, fand gleich große Möglichkeiten vor. Doch Weissensteiner, der nach seiner Verletzung erstmals wieder in der Startelf stand, und Robert Caljkusic scheiterten mit ihren Chancen. "In den ersten 15 Minuten waren wir die bessere Mannschaft. Dann ist aber Spratzern richtig stark geworden", so Langenrohrs Trainer Gustl Baumühlner, der viel Lob für den Gegner übrig hatte: "So stark wie heuer waren sie schon viele Jahre nicht mehr."

Schaufler hält Langenrohr im Spiel

Vor allem Lukas Mitterwachauer bereitete Langenrohr große Probleme. Zunächst fand er aber in Sebastian Schaufler mit einem super Heber seinen Meister, wenig später scheiterte er im 1-gegen-1-Duell am Keeper. Auch Tobias Eggenfellner lief einmal alleine auf das Tor, doch Schaufler hielt seinen Kasten sauber. Langenrohr hatte Glück, ohne Gegentreffer in die Pause zu kommen.

In Durchgang zwei zeigte Langenrohr wieder das Gesicht vom Spielbeginn, übernahm das Kommando. Ein Latten- und ein Stangentreffer verhinderten aber zunächst den ersten Treffer der Gäste. "Es war aber nur eine Frage der Zeit, bis das Tor fällt", so Baumühlner. In MInute 81 war es dann so weit. Philipp Koglbauer zog aus 35 Metern mit einem Freistoß ab, traf genau zur Führung. Es sollte auch der entscheidende Treffer der Partie sein. Dass sich Mehmet Olgun in der Nachspielzeit noch die gelb-rote Karte nach Foul an Caljkusic abholte, änderte nichts mehr am Ergebnis. "Aufgrund der zweiten Halbzeit geht das Ergebnis auch so in Ordnung."

Die Besten:

Langenrohr: Sebastian Schaufler (Tormann), Philipp Koglbauer (Stürmer).