Im Ausweichquartier fährt Krems die Punkte ein

Erstmals in der Vereinsgeschichte trug Krems ein Heimspiel nicht im eigenen Stadion aus. Corona machte es notwendig! Dennoch behielt der Sportclub die drei Punkte für sich, bezwang Spratzern durch einen Treffer von Jannick Schibany mit 1:0. Krems feierte damit schon den fünften Sieg in Folge, befindet sich auch in der Landesliga-Tabelle auf dem Vormarsch. Die anfänglichen Zweifel der eigenen Zuschauer ist damit wohl endgültig verflogen.

"Es gab vielleicht ein kleines Knistern am Anfang der Saison", so Krems-Sektionsleiter Werner Nürnberger, wenn er an die ersten drei Saisonspiele ohne Sieg zurückdenkt. Nach fünf Siegen in Folge ist die Skepsis der Euphorie gewichen. So kamen auch 249 Zuschauer zum Heimspiel gegen Spratzern. Das Corona-bedingt in Kirchberg am Wagram ausgetragen wurde. "Ich bin dem Verein sehr dankbar, sie haben uns ganz toll aufgenommen", so Nürnberger.

Nach Problemen in Fahrt gekommen

Spielerisch hatten die Kremser in den ersten 15 Minuten Probleme. Weil sich Spratzern als harte Nuss erwies, offensiv variabel agierte und defensiv stark stand. "Diese Mannschaft hat sich sehr gut verstärkt, hat zurecht schon so viele Punkte auf dem Konto", so Nürnberger über den Gegner. Krems erspielte sich mit Fortdauer der Partie immer mehr Anteile. "Wir waren dominant, im Moment haben wir aber ein wenig Probleme mit der Chancenauswertung." Für den einzigen Treffer sorgte Jannick Schibany eine viertel Stunde vor dem Ende. Nach einem Eckball traf er mit dem Hinterkopf zum 1:0. "Das ist einfach seine Klasse", freute sich Nürnberger über das perfekte Wochenende.

Spratzern zeigte erneut einen starken Auftritt, brachte die Kremser vor allem mit einer guten Defensivleistung oft zur Verzweiflung. Für Punkte sollte es diesmal aber nicht reichen.

Die Besten:

Krems: Simon Temper (Mittelfeld).