Für Kottingbrunn ist der Titeltraum in weiter Ferne

Mit großen Ambitionen startete Kottingbrunn in die Meisterschaft. Nach acht gespielten Runden steht aber fest, dass die Qualität der Mannschaft nicht ausreicht, um ganz vorne mitzuspielen. Im Spitzenspiel der vorgezogenen 14. Runde musste sich die Haller-Elf in Krems mit 1:3 geschlagen geben. Christoph Fertl, Sebastian Starkl, bzw. ein Eigentor und Gino Linhart hatten für die Tore gesorgt.

Die Ausgangslage hätte vor dem Spiel nicht unterschiedlicher sein können. Denn während Krems mit sechs Siegen in Serie anrückte, stand Kottingbrunn nach elf Punkten aus sieben Spielen schon gewaltig unter Druck. Beide Mannschaften versteckten sich nicht, wollten Offensivefußball zeigen. Krems, das zuletzt immer wieder mit tief stehenden Gegnern konfrontiert war, fand diesmal eine Mannschaft auf Augenhöhe vor. Und dennoch gelang es der Wagner-Elf, kurz vor der Pause in Führung zu gehen. Christopher Fertl war es, der die Weichen auf Sieg stellte. Denn mit dem 1:0 im Rücken konnte Krems nach der Pause etwas tiefer stehen, auf Konter lauern.

Spannung bis zur 95. Minute

Und dann halfen auch noch die Kottingbrunner selbst mit, die Siegesserie der Wachauer zu verlängern. Mario Töpel geriet zum Eigentorschützen. Für Spannung war aber dennoch gesorgt, weil Gion Linhart per Elfer Kottingbrunn noch einmal heranbrachte. Nun begann für die Hausherren das große Zittern. Doch auch das Glück scheint Krems in dieser Phase der Saison treu zu sein. Sebastian Starkl sorgte in der Nachspielzeit für den dritten Treffer der Kremser und damit für den siebenten Sieg in Serie. Für Kottingbrunn sind die Meisterträumer nach der dritten Saisonniederlage wohl schon in weite Ferne gerückt.

Die Besten:

Krems: Sebastian Starkl (Mittelfeld).