Langenrohr erleidet den nächsten Rückschlag

Schrems spielte einmal mehr seine Heimstärke aus, setzte sich gegen Langenrohr mit 2:0 durch. Marek Jungr und Benjamin Kollenz hatten für die Treffer gesorgt. Währen in Schrems die Euphorie nach einem kleinen Zwischentief wieder zurück ist, bleiben in Langenrohr lange Gesichter. Denn statt dem erhofften Titelkampf geht es in der Landesliga-Tabelle immer weiter nach hinten.

Dass es in Schrems für keinen Gegner leicht zu spielen ist, wussten die Jungs aus Langenrohr schon vor der Partie. Dennoch übernahmen die Gäste in Halbzeit eins das Kommando, erspielten sich einige gute Möglichkeiten. "Da musst du einfach in Führung gehen", ärgerte sich Trainer Gustl Baumühlner, der mit der Vorstellung seiner Elf vor der Pause zufrieden sein konnte. Erst in Minute 41 klopften die Hausherren erstmals an. Vojtech Preucil hatte die Führung am Fuß, Langenrohrs Keeper konnte aber entscheidend eingreifen. Diese Aktion sollte aber als Warnung dienen.

Schnelle Führung nach der Pause

Denn nach der Pause startete Schrems explosionsartig, ging in Minute 51 in Führung. Nach einem Eckball ging Marek Jungr dem Ball herrlich entgegen, köpfte zum 1:0 ein. "Das hat er sehr schön gemacht", so Baumühlner. In der Folge übernahm wieder Langenrohr das Kommando, scheiterte aber immer wieder. Einmal sogar an der Stange. Schrems blieb über Konter aber stets gefährlich. Einer dieser schnellen Gegenangriffe sollte in Minute 70 zur Entscheidung führen. Nach einem Eckball für Langenrohr wurde der Ball per Kopf geklärt und schon ging die Post ab. Benjamin Kollenz schloss den schönen Konter zum 2:0 ab. "Die Entscheidung war für mich aber schon das Tor zum 1:0", resümierte Baumühlner nach der Partie. In der Schlussphase schwächte sich Langenrohr noch selbst, Tobias Markhart und Werner Würzler holten sich noch die gelb-rote Karte ab. Was für dieses Spiel unerheblich war, für die nächsten Partien aber ins Gewicht fällt. Wann immer die auch stattfinden werden.

Die Besten:

Schrems: Marek Jungr (Mittelfeld), Alexander Ruso (Tormann).